Freiheitscampus im Museum Mödlareuth
Im Rahmen des Jubliäumsjahres „30 Jahre Mauerfall“ haben sich jetzt 120 Schülerinnen und Schüler aus Bayern Sachsen und Thüringen zu einem „Freiheitscampus“ im Deutsch-Deutschen Museum Mödlareuth getroffen. Mödlareuth wird aufgrund der Teilung des Ortes an der Grenze von Bayern und Thüringen auch „Little Berlin“ genannt. Etwa die Hälfte der Einwohner lebte in der freiheitlichen Demokratie in Bayern und der Bundesrepublik Deutschland, die andere Hälfte in der DDR. Auch heute noch ist der Ort zum einen Teil bayrisch, zum anderen Teil thüringisch. „Wir müssen an der Einheit der Menschen in den alten und neuen Ländern weiterarbeiten. Wir dürfen aber auch die Teilung unseres Landes vom Ende des Zweiten Weltkriegs bis 1989 nicht vergessen: Unter dieser haben viele Menschen in Deutschland, gerade auch in Bayern, Thüringen und Sachsen, gelitten.“ Dies betonte Bayerns Kultusstaatssekretärin Anna Stolz bei der Eröffnung des „Freiheitscampus“ in Mödlareuth. […]




















