Gartenschläfer-Projekt des Landkreises Hof: Lebt Zorro im Rehauer Forst?
Lebt der Gartenschläfer, der wegen seiner markanten Gesichtszeichnung auch „kleiner Zorro“ genannt wird, im Rehauer Forst? Diese Frage soll durch ein neues Biodiversitätsprojekt des Landkreises Hof in Zusammenarbeit mit Stefanie Jessolat, ehrenamtliche Gartenschläferberaterin des BN, geklärt werden. Dank der Unterstützung der Bayerischen Staatsforsten (Forstbetrieb Selb) konnte Landkreis-Biodiversitätsberater Stefan Braun die Suche nach Zorro im Rehauer Forst ins Leben rufen. Der Gartenschläfer, dessen Gesichtszeichnung an die Augenmaske der Romanfigur „Zorro“ erinnert und der zur Familie der Bilche gehört, ist anpassungsfähig. Dennoch ist in den letzten 30 Jahren der Bestand des Gartenschläfers von der Atlantikküste Portugals bis zum Uralgebirge um 50 Prozent zurückgegangen, wobei Deutschland einen Verbreitungsschwerpunkt darstellt. Das Fichtelgebirge und der Frankenwald sind als letzte natürliche Lebensräume in Oberfranken bekannt. Die Voraussetzungen im Rehauer Forst sind vielversprechend, denn der Waldboden ist von Heidelbeeren bedeckt, die neben Insekten eine wichtige Nahrungsquelle des […]





















