18. Juni 2021

Verhalten im Notfall: Notrufe absetzen bei flächendeckendem Stromausfall

Bei einem flächendeckenden, länger anhaltenden Stromausfall funktionieren die Festnetztelefone nicht, Handys haben nur eine begrenzte Akkulaufzeit und das Mobilfunknetz ist in einer solchen Situation schnell überlastet. Daher informiert der Fachbereich Katastrophenschutz des Landkreises Hof darüber, wie die Bevölkerung in diesem Fall weiterhin Notrufe absetzen kann.

In so einem Fall besetzen die örtlichen Feuerwehren des Landkreises eigens ihre Wachen, um dort für die Bevölkerung Hilfe rufen zu können.

„Wenn die örtlichen Feuerwehren im Landkreis nach Absprache mit dem zuständigem Sachbearbeiter Katastrophenschutz, der Integrierten Leitstelle (ILS) und dem Netzbetreiber von der Leitstelle wegen eines länger dauernden, flächendeckenden Stromausfalls alarmiert werden, besetzen sie ihre Wachen“, so Volker Meixner vom FB 301 Katastrophenschutz des Landkreises Hof. „Dort stehen sie für die Bevölkerung bereit, um mit ihren Funkgeräten Notrufe abzusetzen, sei es im Fall eines Unfalles, Brandes oder einer medizinischen Notlage.“ Dies ist in der Regel der Fall, wenn ein flächendeckender Stromausfall absehbar länger als zwei Stunden dauert.

„Die Funkgeräte der Feuerwehren funktionieren auch bei Stromausfall noch mindestens 72 Stunden lang“, erklärt Kreisbrandrat Reiner Hoffmann. „Wenn kein Telefon oder Handy funktioniert, sind die Funkgeräte der Feuerwehren oft einzige Möglichkeit, einen Notruf abzusetzen. Man sollte sich dann also zur Wache begeben und den Notruf absetzen lassen.“ Viele Feuerwehren im Landkreis Hof verfügen zudem über eine Notstromversorgung.

 

 

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18. Juni 2021