Veranstaltung „Die Region von morgen – resilient und kreativ“ in Bayreuth

Kürzlich lud das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie zur Veranstaltung „Die Region von morgen – resilient und kreativ“ im Evangelischen Zentrum Bayreuth für die regionalen Initiativen der Regierungsbezirke Unter-, Mittel- und Oberfranken ein.
Unter dem Leitgedanken „Unsere Regionen warten nicht auf Lösungen – sie entwickeln sie selbst“ diskutierten rund 100 Vertreterinnen und Vertreter aus Kommunen, regionalen Initiativen, Verbänden und Netzwerken über die Zukunftsfähigkeit der bayerischen Regionen. Im Mittelpunkt standen Workshops zu Fachkräftesicherung, Gesundheitsversorgung, regionaler Transformation, Klimaresilienz, Tourismus sowie dem Umgang mit Leerständen.
Im Rahmen der Workshops war das Regionalmanagement des Landkreises Hof eingebunden und nutzte die Veranstaltung, um neue Impulse aufzunehmen, bestehende Netzwerke zu vertiefen und konkrete Ansätze für die Weiterentwicklung eigener Projekte mitzunehmen. Ziel ist es, die gewonnenen Erkenntnisse in die laufenden und künftigen Projekte im Hofer Land einfließen zu lassen, beispielsweise in den Bereichen Umgang mit Leerständen, Innenentwicklung und Stärkung regionaler Wertschöpfung.

© Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie / Bild (v.l.): Stefan Frühbeißer (MdL), Clara Fuchs (Regionalmanagement und Standortentwicklung im STMWI), Muna Kopfmüller (Referatsleiterin Regionalmanagement und Standortentwicklung im STMWI), Dr. Peter Görgl (Modul5 GmbH), Wirtschaftsstaatssekretär Tobias Gotthardt, Hanno Kempermann (Geschäftsführer IW Consult), Landrat Dr. Oliver Bär, Landrat Florian Wiedemann (LK Bayreuth), Eva Rundholz (Regionalmanagement LK Bayreuth).
Landrat Dr. Oliver Bär hob im Rahmen der Veranstaltung besonders konkrete Praxisbeispiele aus dem Hofer Land hervor. Dazu zählen Projekte wie das Revitalisierungscoaching für Leerstände, die Vortragsreihe „Haus und Hof“ sowie die Genussreisen und der Museumstag Hofer Land. Diese Beispiele zeigen, welches Potenzial in der Nutzung und Weiterentwicklung vorhandener Strukturen liegt und wie stark der Landkreis Hof bereits heute in diesem Bereich aufgestellt ist.
Wirtschaftsstaatssekretär Tobias Gotthardt betonte in diesem Zusammenhang die Bedeutung des Regionalmanagements als zentrale Schnittstelle zwischen Kommunen, Wirtschaft, Vereinen und engagierten Bürgerinnen und Bürgern. Aus dieser Zusammenarbeit entstünden praxisnahe Projekte mit direktem Mehrwert für die Regionen.
Der Freistaat Bayern unterstützt derzeit rund 60 regionale Initiativen mit insgesamt etwa zehn Millionen Euro jährlich; in Ober-, Mittel- und Unterfranken sind aktuell 25 Regionalmanagement-Initiativen aktiv.

© Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie) / Bild (v.l.): Michael Piehler (Regional- und Leerstandsmanagement LK Hof), Markus Bauernfeind (Leerstandsmanagement LK Wunsiedel), Mareike Rödel (Regional- und Leerstandsmanagement LK Hof), Christian Weigand (Immobilienoffensive Stadt Hof).

