6. Februar 2019

Kreisjugendparlament nimmt Arbeit auf

Drei Stunden hat sie gedauert, die erste Sitzung des Kreisjugendparlaments Hof. Damit steht die verjüngte Version des Kreistags seinem „großen Bruder“ schon mal zeitlich gesehen in nichts nach. Aber auch inhaltlich wollen die Jugendlichen ihre Chance nutzen, sich einzubringen, zu gestalten, mitzubestimmen und damit zu verändern. Genau darum wurde das Jugendparlament, das im Dezember vergangenen Jahres vom Kreistag einstimmig begrüßt wurde, auch ins Leben gerufen: um ein Gremium zu schaffen, deren Mitglieder jugendrelevante Themen diskutieren und Lösungsvorschläge erarbeiten sollen, die dann dem Kreistag oder seinen Ausschüssen präsentiert werden.

Landrat Dr. Oliver Bär zeigte sich begeistert von dem Engagement und dem spürbaren Tatendrang der 14 bis 21-jährigen: „Es freut mich, dass ihr dem Jugendparlament Leben einhauchen möchtet und damit dazu beitragt, den Landkreis Hof weiter nach vorne zu bringen“.

Die Mitglieder des Jugendparlamentes haben in ihrer ersten Sitzung auch direkt mit der Arbeit begonnen. Erste Abstimmungen bezüglich der Satzung und Geschäftsordnung des Parlamentes durchgeführt, aber auch erste Themen wie Digitalisierung, die anstehende Europawahl oder Möglichkeiten zur Verbesserung des Freizeitangebots für Jugendliche im Landkreis diskutiert. Dazu soll noch in diesem Monat ein Workshop stattfinden, um die ersten Ideen zu konkretisieren und zu einem Konzept auszuarbeiten.

Das Jugendparlament des Landkreises Hof setzt sich aus beschließenden und beratenden Mitgliedern zusammen. Die maximal 33 beschließenden Mitglieder werden durch die je zwei Jugendstadträte der Städte Helmbrechts, Münchberg, Oberkotzau, Rehau und Schwarzenbach/Saale sowie je einem Jugendsprecher aus den verbleibenden 22 Gemeinden des Landkreises und Landrat Dr. Oliver Bär gestellt.

Beratende Mitglieder sind die Stellvertreter der Jugendsprecher, der Vorsitzende und zwei weitere Vertreter des Kreisjugendrings, die Jugendamtsleitung, der Kreisjugendpfleger, Vorsitzende der freien Träger der offenen Jugendarbeit und Begleiter der Jugendstadträte. Damit umfasst das Gremium maximal 77 Mitglieder.

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6. Februar 2019


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