28. April 2021

Gesundheitsminister Holetschek begleitet Impfstart der Unternehmen im Hofer Land

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek hat heute die Sandler AG besucht und dabei den offiziellen Startschuss für die Impfungen in Unternehmen im Hofer Land gegeben. 

Das Impfzentrum Hofer Land hatte dazu von Seiten des Freistaates Bayern erneut ein Sonderkontingent an Impfstoff zur Verfügung gestellt bekommen. Mit mobilen Impfteams werden in den kommenden Tagen zunächst Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der 20 größten Unternehmen in Stadt und Landkreis Hof geimpft.

 

„Die aktuellen Herausforderungen, vor allem in Regionen mit hohen Inzidenzwerten, können nur durch ein verstärktes Impfen gemeistert werden. Daher ist es wichtig, dass der Freistaat Bayern, insbesondere Gesundheitsminister Klaus Holetschek, in stetigem Austausch mit uns steht und uns einmal mehr durch ein Sonderkontingent an Impfstoff unterstützt. Mit einer aktuellen Impfquote von 36,3 sind wir auf einem guten Weg zur Immunisierung“, so Landrat Dr. Oliver Bär.

 

Mit personeller Unterstützung der Bundeswehr werden in Hof seit Mitte April 2.000 zusätzliche Impfdosen pro Woche verimpft. Damit leistet der Freistaat einen wichtigen Beitrag zur schnellen Durchimpfung der Bevölkerung im Hofer Land sowie in den angrenzenden Regionen.

 

„Unser Ziel ist klar: Wir erhöhen die Kapazitäten des Impfzentrums. So können wir das Tempo der Impfungen noch weiter beschleunigen. Denn vor allem in hochbelasteten Grenzgebieten ist es wichtig, die Bevölkerung und die Belegschaft von Unternehmen so schnell wie möglich zu impfen. Gerade wenn wir uns die Belegung der Intensivbetten anschauen, stellen wir fest, dass immer mehr jüngere Menschen, die im Arbeitsleben stehen, schwer an COVID-19 erkranken. Mit den Impfungen in Betrieben wollen wir genau da gegensteuern“, so Gesundheitsminister Holetschek.

 

Durch das Sonderkontingent können zunächst 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter pro Unternehmen geimpft werden. Darunter auch Beschäftigte des Vliesstoffherstellers Sandler aus Schwarzenbach an der Saale. „Es ist uns sehr wichtig, so schnell wie möglich viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter impfen zu lassen, denn die Impfung ist unserer Ansicht nach eine der wirksamsten Maßnahmen zur Überwindung der Pandemie. Aus diesem Grund haben wir bereits frühzeitig die Organisation innerbetrieblicher Impfungen geplant. Wir sind unserem Landrat Dr. Oliver Bär sehr dankbar dafür, dass Sandler bei der Vergabe des Sonder-Impfkontingents berücksichtigt wurde. Am heutigen Impftag haben wir die Möglichkeit, unser Konzept mit Hilfe des mobilen Impfteams in die Tat umzusetzen und unser hauseigenes Impfzentrum einzuweihen“, so Dr. Christian Heinrich Sandler, Vorstandsvorsitzender der Sandler AG.

 

Seit Anfang des Monats konnte sich die Belegschaft intern für eine Impfung durch die Betriebsärztin anmelden. Für die Sonderimpfungen erhielten nun zuerst diejenigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen Termin, die sich bereits für eine mögliche betriebsinterne Impfung registriert hatten. Dabei wurden vorrangig gewerbliche Tätigkeitsbereiche – allen voran die Produktion, wie auch Instandhaltung, Lager, Labor oder auch Werkschutz – berücksichtigt. Die übrigen Sonderimpfdosen gehen an Mitarbeiter aus der Verwaltung, die wenig oder keine Möglichkeit haben, im Home-Office zu arbeiten, sowie an Auszubildende.

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28. April 2021