1. März 2019

Ganz Oberfranken soll in den VGN

Die Erweiterung des Verkehrsverbundes Großraum Nürnberg (VGN) war eines von mehreren Schwerpunktthemen im Ministergespräch im Bayerischen Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr in München. Dabei trafen sich 20 Landräte, darunter Landrat Dr. Oliver Bär, Oberbürgermeister, Bürgermeister und Vertreter des Forums Verkehr und Planung der Metropolregion Nürnberg mit dem seit 2018 amtierenden Minister Dr. Hans Reichhart. Reichhart signalisierte großes Interesse, ein hohes Maß an Übereinstimmung mit den Vorstellungen des Freistaats Bayern wurde deutlich. Nun sollen neue Wege der Zusammenarbeit und Unterstützung gefunden werden, um die Verwirklichung von Mobilitätsprojekten in der Metropolregion zu beschleunigen. Landrat Dr. Oliver Bär: „Ich begrüße es sehr, dass der Freistaat unser Ziel unterstützt, den Verkehrsverbund für den Großraum Nürnberg auf ganz Oberfranken auszudehnen.“ Mit der gewünschten Erweiterung des Verkehrsverbunds um die Landkreise Hof, Kulmbach, Kronach und Wunsiedel im Fichtelgebirge sowie die Städte Hof und Kulmbach wäre ganz Oberfranken Teil des VGN. Die Erweiterung um diese eher ländlich strukturierten Räume ist finanziell durch die Kommunen nicht zu stemmen. Eine finanzielle Unterstützung des Freistaates ist deshalb notwendig. Dass damit die ländlichen Räume und die Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse in Stadt und Land gestärkt werden, darüber waren sich der Minister und die Kommunalvertreter einig.

Von links nach rechts: Landrat Dr. Oliver Bär (Landkreis Hof), Staatsminister Dr. Hans Reichhart, Dr. Birgit Seelbinder (Sprecherin für Europa, Präsidentin Euregio Egrensis), Dr. Christa Standecker (Geschäftsführerin Metropolregion Nürnberg), Prof. Dr. Klaus L. Wübbenhorst (Wirtschaftsvorsitzender Metropolregion Nürnberg), Günter Finzel (Geschäftsführer Forum Verkehr und Planung), Landrat Dr. Karl Döhler (Politischer Sprecher Forum Verkehr und Planung, Landkreis Wunsiedel i. Fichtelgebirge), 2. Reihe v.l.n.r.: Landrat Klaus-Peter Söllner (Landkreis Kulmbach), Franz Stahl (2. stv. Ratsvorsitzender Metropolregion Nürnberg), Landrat Matthias Dießl (Landkreis Fürth), Andreas Mäder (Geschäftsführer VGN), Oberbürgermeister Norbert Tessmer (Stadt Coburg), 3. Reihe v.l.n.r.: 1. Bürgermeister Patrick Ruh (Stadt Feuchtwangen), Oberbürgermeister Michael Cerny (Stadt Amberg), Harald Leupold (Koordinator Leitbild WaBe), Wolfram Brehm (Stv. Wirtschaftsvorsitzender Metropolregion Nürnberg), letzte Reihe v.l.n.r.: 1. Bürgermeister Michael Göth (Stadt Sulzbach-Rosenberg), Landrat Armin Kroder (1. stv. Ratsvorsitzender Metropolregion Nürnberg, Landkreis Nürnberger Land), Oberbürgermeister Matthias Thürauf (Stadt Schwabach).

Von links nach rechts: Landrat Dr. Oliver Bär (Landkreis Hof), Staatsminister Dr. Hans Reichhart, Dr. Birgit Seelbinder (Sprecherin für Europa, Präsidentin Euregio Egrensis), Dr. Christa Standecker (Geschäftsführerin Metropolregion Nürnberg), Prof. Dr. Klaus L. Wübbenhorst (Wirtschaftsvorsitzender Metropolregion Nürnberg), Günter Finzel (Geschäftsführer Forum Verkehr und Planung), Landrat Dr. Karl Döhler (Politischer Sprecher Forum Verkehr und Planung, Landkreis Wunsiedel i. Fichtelgebirge), 2. Reihe v.l.n.r.: Landrat Klaus-Peter Söllner (Landkreis Kulmbach), Franz Stahl (2. stv. Ratsvorsitzender Metropolregion Nürnberg), Landrat Matthias Dießl (Landkreis Fürth), Andreas Mäder (Geschäftsführer VGN), Oberbürgermeister Norbert Tessmer (Stadt Coburg), 3. Reihe v.l.n.r.: 1. Bürgermeister Patrick Ruh (Stadt Feuchtwangen), Oberbürgermeister Michael Cerny (Stadt Amberg), Harald Leupold (Koordinator Leitbild WaBe), Wolfram Brehm (Stv. Wirtschaftsvorsitzender Metropolregion Nürnberg), letzte Reihe v.l.n.r.: 1. Bürgermeister Michael Göth (Stadt Sulzbach-Rosenberg), Landrat Armin Kroder (1. stv. Ratsvorsitzender Metropolregion Nürnberg, Landkreis Nürnberger Land), Oberbürgermeister Matthias Thürauf (Stadt Schwabach).

Nach Überzeugung der Delegationsteilnehmer ist außerdem die Elektrifizierung von Eisenbahnstrecken in der Metropolregion mit großer Dringlichkeit umzusetzen. Der gesamte östliche Teil der Metropolregion ist ohne Elektrifizierung. Das belastet die Region mit Schadstoffemissionen und mindert ihre Wettbewerbsfähigkeit. Dadurch ist die Metropolregion suboptimal in die Transeuropäischen Verkehrsachsen angebunden. Hier appellierten die Teilnehmer des Ministergesprächs an den Freistaat Bayern, auf Bundes- und Europaebene auf eine schnellstmögliche Umsetzung hinzuwirken. Alle Anwesenden waren sich einig, dass im Verkehrs- und Energiesektor enorme Veränderungen zu erwarten sind. „Wir wollen den Mobilitätswandel in der Metropolregion mitgestalten, um die sich bietenden Chancen nutzen zu können. Dazu ist eine enge Kooperation innerhalb der Metropolregion sowie mit Land und Bund wichtig, denn nicht jeder muss das Rad neu erfinden“, so das Fazit von Dr. Karl Döhler, politischer Sprecher des Forums Verkehr und Planung der Metropolregion Nürnberg und Landrat des Landkreises Wunsiedel im Fichtelgebirge.

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1. März 2019


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