Elternumfrage: Landkreis erfragt Zufriedenheit mit erzieherischen Hilfen

Der Landkreis Hof bittet um Feedback: Wie gut sind die erzieherischen Hilfen vor Ort?
Das Kreisjugendamt möchte die Qualität seiner Unterstützungsangebote für Familien kontinuierlich verbessern. Um zu erfahren, wie die Angebote im Alltag ankommen, startet es eine gezielte Umfrage. Diese richtet sich explizit an Eltern und Erziehungsberechtigte, die bereits Erfahrungen mit den sogenannten „erzieherischen Hilfen“ gesammelt haben.
Unterstützung annehmen, wenn es in der Familie hakt oder Kinder besondere Förderung benötigen, ist ein wichtiger Schritt zur Stärkung der Familie. Doch kommen die Hilfen auch so an, wie sie gedacht sind? Um das herauszufinden, bittet das Landratsamt Hof nun um die Mithilfe der betroffenen Familien.
Wer ist angesprochen? Angesprochen sind Eltern, die aktuell oder in der Vergangenheit eine der folgenden Leistungen im Landkreis Hof in Anspruch genommen haben oder nehmen:
- Beratungsangebote z.B. die klassische Erziehungsberatung bei Konflikten oder Entwicklungsfragen.
- Ambulante Hilfen z.B. die Sozialpädagogische Familienhilfe (SPFH), bei der Fachkräfte direkt in die Familien kommen oder Erziehungsbeistandschaften.
- Teilstationäre oder stationäre Angebote z.B. die Betreuung in Tagesgruppen, Vollzeitpflege (Pflegefamilien) oder die Unterbringung in Heimeinrichtungen.
- Spezialisierte Betreuung z.B. soziale Gruppenarbeit oder intensive sozialpädagogische Einzelbetreuung (ISE).
So können die betreffenden Eltern teilnehmen:
Die Umfrage ist ab sofort online unter folgendem Link erreichbar: Umfrage zur Zufriedenheit mit erzieherischen Hilfen
Die Teilnahme ist vollkommen anonym und lässt keine Rückschlüsse auf einzelne Personen oder Fälle zu. Die Rückmeldungen fließen direkt in die künftige Planung und Gestaltung der sozialen Dienste ein.
Ziel: Hilfe zur Selbsthilfe optimieren:
„Wir wollen wissen, was gut funktioniert hat und wo wir noch besser werden können“, erklärt die Jugendhilfeplanung des Landkreises. „Haben die Hilfen den Alltag entlastet? Wurden die Kompetenzen der Eltern gestärkt? Passte die Hilfe wirklich zum Bedarf der Familie?“
Zusätzlich liegen in den Beratungsstellen, beim Kreisjugendamt sowie bei vielen freien Trägern Informationsflyer mit QR-Codes aus, die direkt zur Umfrage führen.
