4. Februar 2019

Museum Mödlareuth bei Geschichtsmesse

Unter dem Titel „Was heißt hier Demokratie? Deutschland und Europa 30 Jahre nach dem Mauerfall“ hat sich das Deutsch-Deutsche Museum Mödlareuth bei der 12. Geschichtsmesse in Suhl präsentiert. Für das Deutsch-Deutsche Museum waren Museumsleiter Robert Lebegern, Museumspädagogin Susan Burger und die Gedenkstättenpädagogen Siglinde Waschke und Jochen Frank vor Ort. Sie warben für das Museum, knüpften neue Kontakte und tauschten sich mit den Vertretern anderer Einrichtungen über Projekte aus.

Von links: Gedenkstättenpädagoge Jochen Frank, Museumspädagogin Susan Burger, Gedenkstättenpädagogin Siglinde Waschke und Museumsleiter Robert Lebegern.

Die Messe widmet sich alljährlich jeweils einem Thema der deutsch-deutschen Geschichte im europäischen Kontext. Die Fachtagung wird von der Bundesstiftung Aufarbeitung veranstaltet und zählt jährlich mehr als 300 Besucher aus ganz Deutschland. Sie vertreten Kulturämter, Bildungseinrichtungen, Kultusministerien, Aufarbeitungsinitiativen, Geschichtsvereine, Lehrerfort- und Weiterbildungsinstitute und wissenschaftliche Einrichtungen. Thematisiert wurde bei der 12. Geschichtsmesse die nur scheinbare Selbstverständlichkeit von Freiheit und Demokratie. Gemeinsam wurden Fragen wie „Wo stehen wir 30 Jahre nach den mit so viel Euphorie und Hoffnungen verbundenen Auf- und Umbrüchen von 1989/90?“, „Welche Demokratieerfahrungen prägen die vergangenen drei Jahrzehnte und welches Demokratieverständnis hat sich daraus entwickelt?“ besprochen. Thematisiert wurde auch, mit welchen aktuellen Herausforderungen sich Politik, Gesellschaft und das Bildungswesen auseinandersetzen müssen.

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4. Februar 2019


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