21. November 2019

Architekten für Museumsumbau Mödlareuth stehen fest

Das „Atelier 30 Architekten BDA“ aus Kassel sowie „Grünplan Landschaftsarchitekten BDLA“ aus Hannover werden die Neugestaltung des Deutsch-Deutschen Museums in Mödlareuth übernehmen. Die Bietergemeinschaft konnte sich im Rahmen eines europaweiten Vergabeverfahrens mit Architektenwettbewerb zum Umbau des Museumsgebäudes sowie des Freigeländes gegen rund 100 Architekten aus ganz Europa durchsetzen.

Zuletzt hatten 23 Büros ihre Pläne und Modelle im Deutsch-Deutschen Museum ausgestellt. Eine Jury, bestehend aus Fach- und Sachpreisrichtern, hatte daraus im September vier Sieger-Bietergemeinschaften ausgewählt. Diese durften dann am sogenannten VgV-Verfahren teilnehmen. Dabei mussten sich die Büros zuletzt einem Wertungsgremium präsentieren und ihre Arbeitsweise, Referenzen sowie ein Honorarangebot vorlegen. Auch in diesem Verfahren hat die Bietergemeinschaft „Atelier 30 Architekten BDA & Grünplan Landschaftsarchitekten BDLA“ überzeugt.

Freuen sich, ihren Entwurf bald schon in die Tat umsetzen zu können: Gani Ilijazi, Brigitte Fischer, Ole Creutzig gemeinsam mit Landrat Dr. Oliver Bär

Freuen sich, ihren Entwurf bald schon in die Tat umsetzen zu können: Gani Ilijazi, Brigitte Fischer, Ole Creutzig gemeinsam mit Landrat Dr. Oliver Bär

„Mödlareuth ist ein Ort nationaler Bedeutung, dies ist in diesem Jahr des Mauerfalljubiläums nochmals unterstrichen worden. Ich freue mich, dass wir nun die nächste Schritte hin zu unserem Museumsneubau gehen können. Dabei ist es den Planern gelungen, eine Gebäudeform zu entwerfen, die sich gut in die Topografie Mödlareuths einfügt“, so Dr. Oliver Bär, Landrat und Vorstandsvorsitzender des Zweckverbandes Deutsch-Deutsches Museum Mödlareuth.

Das Deutsch-Deutsche Museum in Mödlareuth soll in den kommenden Jahren für knapp 13 Millionen Euro um ein neues Museumsgebäude erweitert, darüber hinaus das Freigelände neugestaltet werden. Insgesamt elf Millionen Euro, jeweils zur Hälfte von Bund und Freistaat Bayern, sind dafür bereits zugesagt. Dazu fließen 800.000 Euro vom Freistaat Thüringen in das Großprojekt.

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21. November 2019


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