Das gilt bei uns im Landkreis und der Stadt Hof

Letzte Aktualisierung: 05.05.2022

Seit dem 03. April 2022 gilt in Stadt und Landkreis Hof die 16. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (BayIfSMV).

Grundsätzlich sind die meisten coronabedingten Beschränkungen entfallen. Es wird weiterhin empfohlen:

  • Abstand (mind. 1,50m) zu anderen Personen einhalten
  • Maske in geschlossenen Räumen tragen
  • Auf Belüftung achten
  • Erstellte Hygienekonzepte beachten

Aktuell gilt daher im Landkreis Hof und in der Stadt Hof insbesondere Folgendes:

Maskenpflicht

Die FFP2-Maskenpflicht gilt generell in

  • Arztpraxen,
  • Krankenhäusern,
  • Einrichtungen für ambulantes Operieren,
  • Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen, in denen eine den Krankenhäusern vergleichbare medizinische Versorgung erfolgt,
  • Dialyseeinrichtungen,
  • Tageskliniken,
  • Rettungsdiensten,
  • Voll- oder teilstationären Einrichtungen zur Betreuung und Unterbringung älterer, behinderter oder pflegebedürftiger Menschen oder vergleichbaren Einrichtungen mit Ausnahme von heilpädagogischen Tagesstätten
  • ÖPNV und Fernverkehr
  • geschlossenen Räumen außerhalb privater Räumlichkeiten von Obdachlosenunterkünften und Einrichtungen zur gemeinschaftlichen Unterbringung von Asylbewerbern, vollziehbar Ausreisepflichtigen, Flüchtlingen und Spätaussiedlern
  • ambulanten Pflegediensten, die ambulante Intensivpflege in Einrichtungen, Wohngruppen oder sonstigen gemeinschaftlichen Wohnformen erbringen,
  • ambulanten Pflegediensten und Unternehmen, die den o.g. Einrichtungen vergleichbare Dienstleistungen anbieten.

Sie gilt nicht für Kinder bis zum sechsten Geburtstag.

Kinder und Jugendliche zwischen dem sechsten und dem 16. Geburtstag müssen nur eine medizinische Gesichtsmaske tragen.

Alten- und Pflegeheime

ZUTRITT:
Für voll- oder teilstationäre Einrichtungen zur Betreuung und Unterbringung älterer, behinderter oder pflegebedürftiger Menschen oder vergleichbare Einrichtungen, ambulante Pflegedienste sowie ambulante Pflegedienste, die ambulante Intensivpflege in Einrichtungen, Wohngruppen oder sonstigen gemeinschaftlichen Wohnformen erbringen, gilt:

Arbeitgeber, Beschäftigte und Besuchspersonen dürfen die Einrichtungen nur noch betreten, wenn sie getestet sind und einen Testnachweis mit sich führen. Für Bewohnerinnen und Bewohner gilt dies nicht. Folgendes ist zu beachten:

  • Nicht geimpfte und nicht genesenen Beschäftigte müssen arbeitstäglich einen Testnachweis erbringen.
  • Besuchspersonen unterliegen, unabhängig von ihrem Impfstatus, einer Testnachweispflicht.
  • Diese Regelung gilt nun – neu - auch für externe Dienstleister, also alle Personen, die etwa aus einem beruflichen Grund die Einrichtungen betreten wollen oder müssen, z.B. Therapeuten, Handwerker oder Paketboten.

Einrichtungen sind zudem verpflichtet, individuelle Test- und Infektionsschutzkonzepte zu erarbeiten, die zu beachten sind.

FFP2-MASKE:
In den stationären Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen für Menschen mit Behinderung gilt die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske.

*Definitionen Geimpfte/Genesene

Geimpfte Personen: Personen, die vollständig gegen COVID-19 mit einem in der Europäischen Union zugelassenen Impfstoff geimpft sind, über einen Impfnachweis in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache oder in einem elektronischen Dokument verfügen und bei denen seit der abschließenden Impfung mindestens 14 Tage vergangen sind.

Genesene Personen: Personen, die über einen Nachweis hinsichtlich des Vorliegens einer vorherigen Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache oder in einem elektronischen Dokument verfügen, wenn die zugrundeliegende Testung mittels PCR-Verfahren erfolgt ist und mindestens 28 Tage, höchstens aber 90 Tage zurückliegt. Als Nachweis (Genesenenbescheid) genügt im Regelfall die Quarantänemitteilung des Gesundheitsamtes, aus der sich auch der Zeitpunkt der Testung ergibt.

Genesene Personen mit einer Impfung: Genesene Personen, die eine singuläre Impfdosis gegen COVID-19 erhalten haben, werden vollständig geimpften Personen gleichgestellt. Der Nachweis kann durch Vorlage eines länger als sechs Monate zurückliegenden positiven PCR-Tests in Verbindung mit der Vorlage des Impfnachweises, aus dem die singuläre Impfung hervorgeht, erfolgen. Ebenfalls gültig ist die Vorlage nur des Impfpasses, sofern dort die singuläre Impfung des Genesenen als Zweitimpfung dokumentiert wurde. Einer mindestens 14-tägigen Wartezeit bedarf es hier aufgrund wissenschaftlicher Erkenntnisse im Gegensatz zu den bislang nicht an dem Coronavirus SARS-CoV-2 erkrankten, vollständig geimpften Personen nicht.

Übersicht über den Impf- und Genesenenstatus

Grafik: Stadt Hof

Häufig gestellte Fragen

Fragen und Antworten zu den aktuell geltenden Regeln finden Sie hier.

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