Das gilt bei uns im Landkreis und der Stadt Hof

Letzte Aktualisierung: 22.09.2021

Bis einschließlich 1. Oktober 2021 gilt in Stadt und Landkreis Hof die 14. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (BayIfSMV), der Erlass eigener Allgemeinverfügungen durch  Kreisverwaltungsbehörden und kreisfreie Städte ist nicht mehr nötig.

Die 14. BayIfSMV unterscheidet Gebiete mit einer 7-Tage-Inzidenz unter 35 sowie Gebiete mit einer Inzidenz über 35. Liegt der Indizenzschwellenwert über 35, greift das 3G-Prinzip, insbesondere für Innengastronomie, Veranstaltungen in geschlossenen Räumen, körpernahe Dienstleistungen in geschlossenen Räumen sowie Beherbergung etc.

Darüber hinaus richten sich Beschränkungen nicht mehr ausschließlich nach der Inzidenz der Ansteckungen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern innerhalb von sieben Tagen (Infektionsinzidenz), sondern auch nach der Belastung des Gesundheits- und Krankenhaussystems (Hospitalisierungsinzidenz). Indikator dafür ist die Krankenhausampel (siehe unten).

Bitte zu inzidenzabhängigen Regelungen beachten:
  • Der Landkreis Hof überschreitet den Schwellenwert 35 seit 22.09.2021, die Stadt Hof überschreitet den Schwellenwert von 35 seit 07.09. Die Regelungen ändern sich, wenn der Wert 35 an drei Tagen an Folge über- oder unterschritten wird.
  • Die Regelungen für Inzidenz unter 35 (3G-Regel) gilt gemäß Bekanntmachung des Landkreises Hof im Landkreis ab Donnerstag, 16.09., die Regelungen für Inzidenz über 35 gilt gemäß Bekanntmachung in der Stadt Hof seit 11.09.2021 in der Stadt Hof.

Nachstehend sind die Regelungen, die bei einer stabilen Inzidenz über 35 gelten, gesondert genannt. Dabei bitte beachten: Unter "Testnachweis" versteht sich ein Testnachweis nach Maßgabe von § 4 der 13. BayIfSMV. Die Testpflichten entfallen für vollständige Geimpfte, sowie für Genesene. Kinder unter 6 Jahren, Schülerinnen und Schüler, die regelmäßigen Testungen im Rahmen des Schulbesuches unterliegen sowie noch nicht eingeschulte Kinder stehen getesteten Personen gleich. (sog. 3-G-Regel: Geimpft, genesen oder getestet.)

Aktuell gilt im Landkreis Hof und in der Stadt Hof insbesondere Folgendes:

Maskenpflicht

Die FFP2-Maskenpflicht entfällt. Eine medizinische Maske (OP-Maske) ist ausreichend.
Die Maskenpflicht gilt generell in geschlossenen Räumen sowie im ÖPNV und Fernverkehr.

Sie gilt nicht:

  • in Privaträumen
  • in der Gastronomie am Sitzplatz
  •  an jedem festen Steh- oder Sitzplatz, an dem der Mindestabstand zu Personen, die nicht zum eigenen Hausstand gehören, zuverlässig eingehalten werden kann
  • für das Personal, soweit in Kassen- und Thekenbereichen durch transparente oder sonst geeignete Schutzwände ein zuverlässiger Infektionsschutz gewährleistet ist,

Unter freiem Himmel entfällt (vorbehaltlich spezieller Regelungen) die Maskenpflicht, außer in den Eingangs- und Begegnungsbereichen von Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmenden.

Geimpft, genesen, getestet (3G)

Ab einer 7-Tage-Infektionsinzidenz von 35 in einer kreisfreien Stadt oder einem Landkreis gilt in geschlossenen Räumen die 3 G-Regel.

Das heißt: Zugang haben nur Geimpfte, Genesene oder Personen, die einen aktuellen negativen Coronatest vorlegen können. Als aktueller negativer Testnachweis anerkannt werden ein PCR-Test (max. 48 Stunden alt), ein Antigen-Schnelltest (max. 24 Stunden alt) oder ein unter Aufsicht vorgenommener Selbsttest.
Dies gilt in nichtprivaten Räumlichkeiten, Sportstätten und praktischer Sportausbildung, Fitnessstudios, dem Kulturbereich mit Theatern, Opern, Konzerthäusern, Bühnen, Kinos, Museen, Ausstellungen, Gedenkstätten, Objekten der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen, der Gastronomie, dem Beherbergungswesen, den Hochschulen, Tagungen, Kongressen, Bibliotheken und Archiven, zu außerschulischen Bildungsangeboten einschließlich der beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung sowie Musikschulen, Fahrschulen und der Erwachsenenbildung, zoologischen und botanischen Gärten, außerdem zu Freizeiteinrichtungen einschließlich Bädern, Thermen, Saunen, Solarien, Seilbahnen und Ausflugsschiffen, Führungen, Schauhöhlen und Besucherbergwerken, Freizeitparks, Indoorspielplätzen, Spielhallen und -banken, Wettannahmestellen, dem touristischen Bahn- und Reisebusverkehr und infektiologisch vergleichbaren Bereichen.

Ausgenommen von der 3G-Regelung sind Privaträume, der Handel, Handwerksbetriebe, medizinische, therapeutische und pflegerische Leistungen, der öffentliche Personennah- und –fernverkehr, Schülerbeförderung, Prüfungen, der Zugang zu Wahllokalen und Eintragungsräumen, Gottesdienste, Versammlungen nach Art. 8 Grundgesetz sowie Veranstaltungen von Parteien und Wählervereinigungen.

Schülerinnen und Schüler gelten mit Blick auf die regelmäßigen Tests in der Schule als getestet. Ebenso Kinder unter 6 Jahren sowie Kinder, die noch nicht eingeschult sind.

Private Treffen / Allgemeine Kontaktbeschränkung

Die allgemeinen Kontaktbeschränkungen sowie die Personenobergrenzen für private und öffentliche Veranstaltungen entfallen. Für Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern gelten gesonderte Regelungen (s. Punkt Veranstaltungen).

Für private Feiern ab 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern ist ein Infektionsschutzkonzept vorzuhalten.

Veranstaltungen

Für größere Veranstaltungen jeder Art gilt:

  • Es dürfen gleichzeitig höchstens 25.000 Personen zugelassen werden.
  • Bis 5.000 Personen darf die Raumkapazität zu 100% genutzt werden.
  • Nehmen mehr als 5.000 Personen teil, richtet sich die Maximalzahl der über 5.000 Personen hinaus zulässigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer nach der Größe des Veranstaltungsorts – er darf zu 50% belegt werden.
  • Sollen mehr als 1.000 Personen zugelassen werden, hat der Veranstalter das nach § 6 Abs. 1 nötige Infektionsschutzkonzept der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorab und unverlangt vorzulegen.

Der Veranstalter ist verpflichtet, die Einhaltung der Bestimmung zur Maskenpflicht sicherzustellen.

Für Sport- und Kulturveranstaltungen mit mehr als 1.000 Personen gilt außerdem:

  • Eintrittskarten dürfen nur personalisiert verkauft werden.
  • Verkauf, Ausschank und Konsum alkoholischer Getränke ist untersagt.
  • Offensichtlich alkoholisierten Personen darf der Zutritt nicht gewährt werden.

Kontaktdatenerfassung

Kontaktdaten sind zu erheben bei allen Veranstaltungen ab 1.000 Personen, von Dienstleistern, bei denen eine körperliche Nähe zum Kunden unabdingbar ist, in der Gastronomie, dem Beherbergungswesen, bei Tagungen, Kongressen, Messen, kulturellen Veranstaltungen, Museen, Ausstellungen, Gedenkstätten, Objekten der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen, vergleichbaren Kulturstätten sowie zoologischen und botanischen Gärten.

Alten- und Pflegeheime

Für Besucher und Beschäftigte von Alten- und Pflegeheime gilt die 3G-Regel inzidenzunabhängig (d.h. geimpft, genesen oder getestet). Demnach müssen sich nicht geimpfte oder nicht genesene Beschäftigte und Besucher auf das SARS-CoV-2-Virus testen lassen. Pflegebeschäftigte müssen sich an mindestens zwei verschiedenen Tagen pro Woche, in der sie zum Dienst eingeteilt sind, testen lassen.

Ambulante Pflegedienste und teilstationäre Pflegeeinrichtungen müssen ihre nicht geimpften oder nicht genesenen Beschäftigten regelmäßig an drei verschiedenen Tagen pro Woche in Bezug auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 testen lassen.

Krankenhäuser, Vorsorge- und Reha-Einrichtungen

Für Besucher und Beschäftigte von Krankenhäusern gilt die 3G-Regel inzidenzunabhängig (d.h. geimpft, genesen oder getestet). Demnach müssen sich nicht geimpfte oder nicht genesene Beschäftigte und Besucher auf das SARS-CoV-2-Virus testen lassen. Beschäftigte müssen sich an mindestens zwei verschiedenen Tagen pro Woche, in der sie zum Dienst eingeteilt sind, testen lassen.

Kindertageseinrichtungen

Regelbetrieb

Die Träger von Kindertageseinrichtungen und Heilpädagogischen Tagesstätten sowie Tagespflegepersonen haben für jedes noch nicht eingeschulte Kind pro Betreuungswoche zwei Tests in Bezug auf einen direkten Erregernachweis des Coronavirus SARS-CoV-2 anzubieten oder die kostenlose Abholung von zwei Selbsttests in den Apotheken zu ermöglichen.

Schulen/Hochschulen

Der Unterricht findet in Präsenz statt.
Zu Beginn des Schuljahres gilt eine Maskenpflicht, auch am Platz. In der Grundschule sind Stoffmasken ausreichend, ab Jahrgangsstufe 5 gilt die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske.

An Grund- und Förderschulen wird zwei Mal pro Woche ein PCR-Test durchgeführt (sobald die organisatorischen Voraussetzungen geschaffen sind, an weiterführenden Schulen wird drei Mal pro Woche ein Selbsttest durchgeführt.

Sport

  • Sportausübung und prakt. Sportausbildung jeglicher Art ohne Personenbegrenzung zulässig.
  • Betrieb und Nutzung von Sportplätzen, Tanzschulen, Fitnessstudios und anderen Sportstätten ist für Sportausübung und praktische Sportausbildung zulässig.

Wenn die Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen über 35 liegt, gilt Folgendes: Sport ist in geschlossenen Räumen nur mit Testnachweis erlaubt, unter freiem Himmel ist die Sportausübung ohne Testnachweis gestattet. Auch die Besucher bei Sportveranstaltungen in geschlossenen Räumen müssen einen Testnachweis (bzw. einen Impfnachweis oder Genesenennachweis; "3G-Regel") vorlegen.

Geschäfte

Der Handel ist allgemein geöffnet.

Die für alle Geschäfte bestehenden Auflagen gem. 14. BayIfSMV (z.B. Hygienekonzept, Mindestabstand, Maskenpflicht für Kunden) sind zu beachten.

Keine Terminvereinbarung nötig.

Körpernahe Dienstleistungen (z.B. Friseure, Fußpflege, Kosmetikstudios, Tattoostudios)

Erlaubt mit medizinischer Maske.

Das Vorlegen eines negativen Tests/Impfnachweises/Genesungsnachweises ist bei stabiler Inzidenz unter 35 nicht nötig.

Wenn die Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen über 35 liegt, gilt Folgendes: Die Kunden haben für körpernahe Dienstleistungen in geschlossenen Räumen einen Testnachweis vorzulegen (alternativ einen Impf- oder Genesenennachweis; "3G-Regel") .

Freizeit- und Kultureinrichtungen

Freizeit- und Kultureinrichtungen können für Besucher mit entsprechendem Hygienekonzept und ohne vorherige Terminbuchung öffnen. Es gilt eine Maskenpflicht (medizinische Maske), ausgenommen an festen Sitz- und Stehplätzen, soweit zuverlässig ein Mindestabstand von 1,5 m eingehalten werden kann. Der eigene Hausstand ist davon ausgenommen.

Wenn die Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen über 35 liegt, gilt Folgendes: Besucher von Freizeit- und Kultureinrichtungen haben einen Testnachweis vorzulegen (alternativ Impf- oder Genesenennachweis).

Kulturelle Veranstaltungen (inkl. Theater etc.)

gestattet.

Siehe dazu Punkt "Veranstaltungen"

Wenn die Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen über 35 liegt, gilt Folgendes: Der Besuch von Freizeit- und Kulturveranstaltungen in geschlossenen Räumen von Theatern, Opern, Konzerthäusern, Bühnen, Kinos und sonst dafür geeigneten Örtlichkeiten ist nur mit Vorlage eines Testnachweises (bzw. eines Impf- oder Genesenennachweises; "3G-Regel") möglich.

Gastronomie

gestattet mit Hygienekonzept. In geschlossenen Räumen gilt Maskenpflicht (ausgenommen am Tisch).

Eine Corona-bedingte Sperrstunde gibt es nicht.

Ebenso gestattet: Abholung und Lieferung von Speisen und Getränken.

Wenn die Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen über 35 liegt, gilt Folgendes: Gäste in geschlossenen Räumen bedürfen eines Testnachweises (alternativ Impf- oder Genesenennachweis; "3G-Regel") .

Beherbergungen

auch für touristische Zwecke geöffnet unter den geltenden Schutz- und Hygieneregelungen.

Wenn die Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen über 35 liegt, gilt Folgendes: Gäste bedürfen bei der Ankunft und zusätzlich für jede weiteren 72 Stunden des Aufenthalts eines Testnachweises (alternativ Impf- oder Genesenennachweis; "3G-Regel") .

Freizeiteinrichtungen wie Indoorspielplätze und vergleichbare ortsfeste Freizeiteinrichtungen, Badeanstalten/Freibäder, Hotelschwimmbäder, Thermen, Wellnesszentren, Saunen, Solarien, Spielhallen, Spielbanken etc.

geöffnet mit Hygienekonzept.

(Clubs, Diskotheken, sonstige Vergnügungsstätten und vergleichbare Freizeiteinrichtungen bleiben geschlossen.)

Wenn die Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen über 35 liegt, gilt Folgendes: Bei Angeboten in geschlossenen Räumen von Freizeitparks, Indoorspielplätzen und vergleichbaren ortsfesten Freizeiteinrichtungen, Badeanstalten, Hotelschwimmbädern, Saunen, Spielhallen und Wettannahmestellen müssen die Besucher einen Testnachweis vorlegen (alternativ einen Impfnachweis oder Genesenennachweis; "3G-Regel") .

Gottesdienste

erlaubt (inkl. Gemeindegesang) mit entsprechendem Hygienekonzept.

Sonstige Einzelregelungen

  • Volksfeste und öffentliche Festivitäten sowie das Feiern auf öffentlichen Plätzen und Anlagen sind untersagt.
  • Der Konsum von Alkohol ist auf den öffentlichen Verkehrsflächen der Innenstädte und an sonstigen öffentlichen Orten unter freiem Himmel, an denen sich Menschen entweder auf engem Raum oder nicht nur vorübergehend aufhalten, untersagt. Die konkret betroffenen Örtlichkeiten sind jeweils von der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde festzulegen.
  • Bordellbetriebe, Clubs, Diskotheken und vergleichbare Freizeiteinrichtungen sind geschlossen.

Krankenhausampel

(Verschärfte Maßnahmen bei erhöhter Belastung des Gesundheitssystems)

Erhöhte Krankenhauseinweisungen

Sobald in den jeweils sieben vorangegangenen Tagen landesweit mehr als 1 200 an COVID-19 erkrankte Personen in ein bayerisches Krankenhaus eingewiesen und dort stationär aufgenommen wurden, ergreifen die Staatsregierung und das Staatsministerium für Gesundheit und Pflege unter Berücksichtigung einer Risikobewertung und Prognose des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit zur Entwicklung des Infektionsgeschehens unverzüglich weitere Schutzmaßnahmen, um eine weitergehende Belastung des Gesundheitssystems zu verhindern, beispielsweise:

  • Anhebung des allgemeinen Maskenstandards auf FFP2 oder eine Maske mit mindestens gleichwertigem genormten Standard
  • Anhebung der für einen Testnachweis erforderlichen Testqualität, insbesondere Notwendigkeit von PCR-Tests
  • Kontaktbeschränkungen
  • Personenobergrenzen für öffentliche und private Veranstaltungen

 

Erhöhte Intensivbettenbelegung

Sobald nach den Zahlen des DIVI-Intensivregisters landesweit mehr als 600 Krankenhausbetten mit invasiver Beatmungsmöglichkeit der Intensivstationen mit an COVID-19 erkrankten Personen belegt sind, ergreifen die Staatsregierung und das Staatsministerium für Gesundheit und Pflege über § 16 hinaus und unter Berücksichtigung einer Risikobewertung und Prognose des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit zur Entwicklung des Infektionsgeschehens unverzüglich weitere Schutzmaßnahmen, um eine weitergehende Überlastung des Gesundheitssystems zu verhindern.

Testnachweise

Nachweis einer vollständigen Impfung* oder Genesung* stehen einem negativen Testnachweis gleich.

Kinder bis zum sechsten Geburtstag sind von einem Testnachweis ausgenommen, ebenso Kinder, die noch nicht eingeschult sind.

Ausnahmen können für vulnerable Gruppen gemacht werden.

Bei Kliniken, Pflege- und Seniorenheimen und weiteren Einrichtungen sind die individuellen Regelungen vor Ort zu beachten.

*Definitionen Geimpfte/Genesene

Geimpfte Personen: Personen, die vollständig gegen COVID-19 mit einem in der Europäischen Union zugelassenen Impfstoff geimpft sind, über einen Impfnachweis in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache oder in einem elektronischen Dokument verfügen und bei denen seit der abschließenden Impfung mindestens 14 Tage vergangen sind.

Genesene Personen: Personen, die über einen Nachweis hinsichtlich des Vorliegens einer vorherigen Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache oder in einem elektronischen Dokument verfügen, wenn die zugrundeliegende Testung mittels PCR-Verfahren erfolgt ist und mindestens 28 Tage, höchstens aber sechs Monate zurückliegt. Als Nachweis (Genesenenbescheid) genügt im Regelfall die Quarantänemitteilung des Gesundheitsamtes, aus der sich auch der Zeitpunkt der Testung ergibt.

Genesene Personen mit einer Impfung: Genesene Personen, bei denen die Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 länger als sechs Monate zurückliegt, und die eine singuläre Impfdosis gegen COVID-19 erhalten haben, werden vollständig geimpften Personen gleichgestellt. Der Nachweis kann durch Vorlage eines länger als sechs Monate zurückliegenden positiven PCR-Tests in Verbindung mit der Vorlage des Impfnachweises, aus dem die singuläre Impfung hervorgeht, erfolgen. Ebenfalls gültig ist die Vorlage nur des Impfpasses, sofern dort die singuläre Impfung des Genesenen als Zweitimpfung dokumentiert wurde. Einer mindestens 14-tägigen Wartezeit bedarf es hier aufgrund wissenschaftlicher Erkenntnisse im Gegensatz zu den bislang nicht an dem Coronavirus SARS-CoV-2 erkrankten, vollständig geimpften Personen nicht.

Die Rechtsgrundlagen im Detail:

Informationen zu den bayernweiten Regelungen finden Sie hier.

Die 14. BayIfSMV finden Sie hier.

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