Bestehende Betriebe
Bestehende Firmen finden in der Wirtschaftsförderung des Landratsamtes Hof die Lotsen, die als amtsinterne Vermittler für alle Betriebe zur Verfügung stehen. Die Wirtschaftsförderung dient über den Wirkungsbereich des Landratsamtes hinaus auch als Ansprechpartner bei allen betrieblichen Problemen.
Wie bewerten die heimischen Betriebe den Landkreis Hof als Wirtschaftsraum? Eine Befragung aller heimischen Unternehmen mit drei und mehr Beschäftigten kommt zu sehr wichtigen Ergebnissen. Die überörtliche Verkehrslage und die Verfügbarkeit von preisgünstigen Gewerbeflächen sind aus Unternehmersicht die größten Standortvorteile des Landkreises. Die vollständigen Untersuchungsergebnisse sind hier veröffentlicht - sie enthalten viele Anregungen für den betrieblichen Alltag.
Ansprechpartner sind auch die Kammerorganisationen. Die IHK Oberfranken Bayreuth ist wie die Handwerkskammer Oberfranken wichtiger Ansprechpartner für die heimische Wirtschaft.
Welche Betriebe gibt es in unserem Landkreis? Das Online-Firmenportal gibt dazu einen ersten, aber sehr fundierten und aktuellen Überblick. Schon über 300 Betriebe sind hier zu recherchieren – aus allen Branchen und Größenklassen. Heimische Betriebe können über diese kostenlose Plattform zusätzliche Kunden aus der näheren Umgebung gewinnen.
Diese Datenbank vereinfacht regionale Wirtschaftsbeziehungen. Firmen und Endverbraucher können sich nun über leistungsfähige heimische Lieferanten informieren. Aber auch auswärtige Unternehmen können die vielfältigen Vorteile der Datenbank nutzen. Die Datenbank kann auch von den Betrieben genutzt werden, die noch keine Homepage haben. Eine email-Adresse sollte aber vorhanden sein. Ein wesentlicher Vorteil der Online-Datenbank ist die Software-Technik: Die Firmeneinträge werden bei Google und anderen Suchmaschinen sehr gut bewertet. Damit werden die heimischen Unternehmen leichter im weltweiten Netz gefunden. Gleichzeitig entsteht ein Hebeleffekt: Die vorhandene Homepage wird auch besser bei den Suchmaschinen bewertet.
Einen direkten Zugangscode können sie hier beantragen.
Technologietransfer
Hochschulen mit starkem bis sehr starkem Praxisbezug sind die Universitäten Bayreuth und Bamberg sowie die Fachhochschule für Management und Wirtschaft in Hof sowie deren Abteilung in Münchberg; Fachbereich Textiltechnik und Gestaltung.
An der Universität Bayreuth ist aus Privatisierungserlösen des Freistaates Bayern im Frühjahr 2001 das Kompetenzzentrum Neue Werkstoffe gegründet worden. Die von den Landkreisen Hof und Wunsiedel gegründete Initiative Kekutex versucht, die drei industriellen Kompetenzbereiche Keramik, Kunststoffe und Textil zu stärken und die Region HochFranken im internationalen Wettbewerb konkurrenzfähiger zu machen. Im KeKuTex-Innovationscenter werden unter Anwendung von High-Tech Problemlösungen für Produkte und Produktionsverfahren erarbeitet. Auf diese Weise sind Innovationsschübe in mittleren und kleineren Betrieben der Bereiche Keramik, Kunststoffe und Textil zu erwarten. Ansprechpartner ist Dr. Herbert Klein.
Weitere Partner für die heimische Wirtschaft sind u.a. die Bayern Innovativ GmbH in Nürnberg. Diese GmbH hat durch vorbildliche Kooperationsvermittlung schon vielen Mittelständlern grundlegend helfen können, die Chancen der Globalisierung zu nutzen.
Das Otti Ostbayerisches Technologie-Transferinstitut mit Außenstelle in Bayreuth ist seit Jahren erfolgreich im Bereich von betrieblichen Inovationen tätig. In der Stadt Hof gibt es die Zweigstelle der LGA Landesgewerbeanstalt Bayern. Die örtliche LGA leistet sehr gute Arbeit und hat Kunden aus ganz Bayern.
Gewerbe-Immobilien
Verfügbare Gewerbeflächen sowie leerstehende Gewerbegebäude können auch auf diesen Homepages online ausgewählt werden:
Die Datenbank "Gewerbe-Immobilien im Landkreis Hof" ist nicht online verfügbar, enthält jedoch Informationen, die über das hier genannte Online-Angebot hinausgehen.
Auch sehr anspruchsvolle Suchanfragen werden durch die Wirtschaftsförderung unter der Rufnummer (09281) 57-438 schnell beantwortet.
Förderprogramme
Es gibt eine Vielzahl der Förderprogramme für die gewerbliche Wirtschaft. Es wird empfohlen, in einem ersten Schritt bei den bundes- und landeseigenen Förderbanken Kreditanstalt für Wiederaufbau und Landesanstalt für Aufbaufinanzierung selbst zu recherchieren. Hier gibt es zum Teil sehr gute Datenbanken. Auch das Bundeswirtschaftsministerium hat mit der Förderdatenbank eine wichtige Informationsquelle. Bei größeren Projekten (Investitionsvolumen mit ca. 1,5 Mio. DM) mit überregionaler Ausstrahlung empfiehlt sich die Einschaltung der Regierung von Oberfranken. Die Abteilung Wirtschaftsförderung ist die für die Vergabe von Zuschüssen zuständige Behörde.