25. September 2026

Projekt „Schule is(s)t gesund“ untersucht Verpflegungssituation im Hofer Land

Was läuft bei der Schul- und Hortverpflegung im Hofer Land bereits gut? Wo gibt es Verbesserungsbedarf – und was wünschen sich Familien? Diesen Fragen geht derzeit das Projekt „Schule is(s)t gesund – Gemeinsam für eine gesunde, regionale und nachhaltige Schulverpflegung“ der Gesundheitsregion Plus Hofer Land nach. Das Projekt ist am 1. Juni 2026 gestartet und wird durch die AOK Bayern gefördert.

Aktuell läuft dazu eine umfassende Bestands- und Bedarfserhebung. 43 Schulen beziehungsweise Schulstandorte und 24 Horte werden zu ihrem Verpflegungsangebot, der Organisation des Mittagessens, den Rahmenbedingungen sowie bestehenden Herausforderungen befragt.

Parallel dazu werden Experteninterviews mit Fachleuten und Akteuren aus verschiedenen Bereichen der Gemeinschaftsverpflegung geführt. In die Projektarbeit fließt zudem die Expertise verschiedener Partner ein. Dazu gehören unter anderem das Staatliche Schulamt, das Kompetenzzentrum für Ernährung (KErn), das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) sowie verschiedene Träger und weitere Fachakteure.

Bild aus der Grundschule Regnitzlosau, eine von insgesamt 43 Schulen, die Teil des Projektes ist.

In Kürze startet außerdem eine Befragung der Eltern und Sorgeberechtigten. Sie können ihre Erfahrungen mit dem Mittagessen ihrer Kinder einbringen und mitteilen, wie sie das bestehende Angebot wahrnehmen, wie es genutzt wird und welche Wünsche ihnen bei der Schul- und Hortverpflegung wichtig sind.

Die Gesundheitsregion Plus Hofer Land bittet deshalb alle Eltern und Sorgeberechtigten um eine möglichst breite Beteiligung.

„Wir möchten wissen, was im Alltag der Familien tatsächlich funktioniert und wo es Verbesserungsbedarf gibt. Die Rückmeldungen der Eltern sind deshalb ein wichtiger Baustein für unsere weitere Arbeit“, sagt Christian Stecher, Projektmanager „Schule i(s)st gesund“.

Die Ergebnisse der Befragungen und Gespräche werden im Anschluss zusammengeführt und ausgewertet. Daraus sollen konkrete Handlungsfelder und eine regionale Umsetzungsstrategie für eine zukunftsfähige Schul- und Hortverpflegung entstehen.

Dabei geht es um mehr als den Speiseplan: Auch Akzeptanz, Organisation, Qualität, Bezahlbarkeit, Nachhaltigkeit und die Rahmenbedingungen vor Ort spielen eine Rolle.

Die aktuelle Projektphase dient also zunächst der Bedarfsermittlung und Konzeptentwicklung. Die daraus entwickelte Umsetzungsstrategie soll anschließend im Rahmen eines geplanten Folgeprojekts schrittweise praktisch aufgegriffen werden.

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25. September 2026