Landkreis Hof führt Digitalen Zwilling auch nach Ende der Förderung weiter

Der Landkreis Hof wird den im Rahmen des Modellprojekts Smart City aufgebauten Digitalen Zwilling auch nach dem Ende des Förderzeitraums weiterbetreiben. Das hat der Kreisausschuss in seiner jüngsten Sitzung beschlossen. Damit stehen die digitalen Anwendungen künftig weiterhin für die Landkreisverwaltung, die kreisangehörigen Kommunen sowie die Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung.
Das Modell- und Förderprojekt Smart City ist im September 2020 gestartet. Seitdem wurde der Digitale Zwilling kontinuierlich aufgebaut und weiterentwickelt. Er verbindet einen Verwaltungszwilling für die interkommunale Zusammenarbeit mit einem öffentlich zugänglichen Bürgerzwilling. Er stellt unter anderem umfangreiche Geodaten bereit, ermöglicht die dreidimensionale Darstellung von Planungen und bietet digitale Informations- und Serviceangebote. Auch Bebauungspläne können so aktuell und digital dargestellt abgerufen werden. Kurz gesagt: der digitale Zwilling ist das virtuelle Abbild des Landkreises Hof und seinen 27 Kommunen.
„Der Digitale Zwilling wird für uns zunehmend wichtiger. Wir freuen uns deshalb, dass wir die Arbeit aus dem Modellprojekt auch nach Ende der Förderung fortführen können. So lassen sich Synergieeffekte zwischen Landkreis und Kommunen schaffen und gleichzeitig Einsparpotenziale nutzen, etwa, weil bestehende Anwendungen durch den Digitalen Zwilling ersetzt werden können“, so Landrat Dr. Oliver Bär.
Projektkoordinatorin Vanessa Wagner betont die Bandbreite der bereits geschaffenen Möglichkeiten: „Die Größe und Vielfalt des Digitalen Zwillings ist beeindruckend. Mehr als 100 Datenebenen – von Geodaten über Hochwassersimulationen bis hin zu Rad- und Wanderwegen – lassen sich miteinander verknüpfen und für ganz unterschiedliche Fragestellungen nutzen. So wird aus einer digitalen Abbildung des Landkreises eine interaktive Plattform, die Verwaltung, Kommunen und Bürgerinnen und Bürger gleichermaßen unterstützt.“





