Drei Veranstaltungen, rund 140 Besucherinnen und Besucher und zahlreiche persönliche Gespräche: Die Leitstelle Pflege Hofer Land zieht gemeinsam mit den beteiligten Netzwerkpartnern eine durchweg positive Bilanz der Veranstaltungsreihe „Ist es schon soweit?“, „Alles geregelt?“ und „Was zählt am Ende?“, die im Rahmen der Hochfränkischen Wochen der Seelischen Gesundheit stattfand.
Ziel der Veranstaltungsreihe war es, Themen aufzugreifen, die jeden Menschen betreffen können, im Alltag aber häufig erst dann in den Mittelpunkt rücken, wenn eine persönliche Betroffenheit entsteht. Gemeinsam mit zahlreichen regionalen Akteuren aus Palliativversorgung, Hospizarbeit, Beratung und Begleitung wollte die Leitstelle Pflege Hofer Land zusammen mit den Netzwerkpartnern informieren, Berührungsängste abbauen und Möglichkeiten der Unterstützung in der Region aufzeigen.
Den Auftakt bildete die Veranstaltung „Ist es schon soweit?“, die sich mit Palliativversorgung und Hospizarbeit im Hofer Land beschäftigte. Rund 60 Interessierte nutzten die Gelegenheit, sich in Fachvorträgen und an Informationsständen über die Begleitung schwer erkrankter Menschen und die vielfältigen Unterstützungsangebote zu informieren. Die Veranstaltung stand zugleich im Zeichen von 15 Jahren Palliativmedizin am Sana Klinikum Hof.
Es folgte unter dem Titel „Alles geregelt?“ ein Informationsabend zu Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung und Betreuungsrecht. Mit rund 50 Teilnehmenden zeigte sich auch hier das große Interesse an verständlichen Informationen und einer frühzeitigen Auseinandersetzung mit Fragen der persönlichen Vorsorge.
Den Abschluss bildete „Was zählt am Ende?“. Rund 30 Besucherinnen und Besucher beschäftigten sich mit persönlichen Werten, Wünschen und Entscheidungen am Lebensende. Gerade bei diesem sensiblen Thema bot die Veranstaltung Raum für Nachdenken, Fragen und einen offenen Austausch.
Besonders erfreulich war aus Sicht der Leitstelle Pflege Hofer Land nicht nur die gute Resonanz, sondern auch die Offenheit, mit der die Besucherinnen und Besucher den teilweise schwierigen Themen begegneten. Es wurden zahlreiche Fragen gestellt, Erfahrungen geteilt und persönliche Gespräche geführt.
Ein besonderer Mehrwert lag zudem in der Zusammenarbeit der beteiligten Netzwerkpartner. Die Veranstaltungen boten nicht nur den Bürgerinnen und Bürgern Gelegenheit, regionale Ansprechpartner kennenzulernen. Auch die Fachkräfte und Engagierten aus den verschiedenen Einrichtungen und Organisationen konnten bestehende Kontakte vertiefen, Erfahrungen austauschen und neue Verbindungen knüpfen.
Die positive Resonanz bestärkt die Leitstelle Pflege Hofer Land darin, auch künftig gemeinsam mit den Netzwerkpartnern Informations- und Austauschmöglichkeiten zu schaffen. Denn gerade bei Fragen rund um schwere Erkrankungen, Vorsorge, Begleitung und das Lebensende sind verlässliche Informationen, persönliche Ansprechpartner und gut vernetzte Unterstützungsangebote von besonderer Bedeutung.
Ein ausdrücklicher Dank gilt allen Referentinnen, den beteiligten Einrichtungen und Organisationen sowie den zahlreichen Engagierten, die mit ihrem Fachwissen, ihrer Zeit und ihrem Einsatz zum Gelingen der drei Veranstaltungen beigetragen haben.


