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Hier berichten wir von eigenen Veranstaltungen. Diese führt die Wirtschaftsförderung des Landkreises in der Regeln mit den Kollegen der Stadt Hof und der Wirtschaftsförderung des Landkreises Wunsiedel i.F. durch.

Die Veranstaltungen sind hier chronologisch geordnet: Die jüngsten sind oben und die älteren sind weiter unten zu finden. 

Workshop „Staat fördert stattlich“ mit guter Resonanz

Hof, den 8. Mai 2014

Das Ergebnis konnte sich sehen lassen: 35 Förderprogramme von EU, Bund und Bayern kann ein Landkreis-Unternehmen für das betriebliche Wachstum nutzen. An einem ganz konkreten Beispiel wurde im Workshop „Staat fördert stattlich“ aufgezeigt, welche Vielzahl von theoretisch denkbaren Fördermöglichkeiten dann tatsächlich im Betrieb genutzt werden kann. Die Veranstaltung der Wirtschaftsförderung, an der auch der Landrat Dr. Bär teilnahm, war gut besucht.

„Das süße Gift der Subvention“ hinterfragte anfangs der Wirtschaftsförderer des Landkreises, Uwe Engels. Er warnte davor, nur deswegen im Unternehmen irgend etwas zu tun, weil es Fördermittel gäbe. Wenn aber eine Investition betrieblich sinnvoll ist, sollte in einem zweiten Schritt untersucht werden, wie diese optimal durch den Staat gefördert werden könne.

Dann stand das Expertensystem für Förderrichtlinien, lizenziert auf die Hofer Firma Vita FinanzService GmbH & Co. KG, im Mittelpunkt. Die Firma Betterlights GmbH aus Bad Steben diente als Fallbeispiel für die EDV-gestützte Fördermittel-Analyse. Basis dafür ist das Expertensystem der Firma Brose Wissensmanagement aus Osnabrück.

Delia Zeilinger, Geschäftskundenberaterin und Fördermittelspezialistin, interviewte den Geschäftsführer Wolfgang Rembeck nach den betrieblichen Vorhaben. Nach vielen Fragen und Antworten wurden aus ca. 3.000 theoretisch verfügbaren Förderprogrammen dann 35 gefiltert. Für diese staatlichen Mittel erfüllt das Bad Stebener Unternehmen alle Voraussetzungen.

Informationen zum Brose-Expertensystem als Download gibt es hier.

Den Flyer zur Hofer Subventions-Beratung gibt es hier.

 

Aufmerksamer Zuhörer: Landrat Dr. Oliver Bär

Referentin Delia Zeilinger und Wirtschaftsförderer Uwe Engels

 

Der Staat fördert (zu) stattlich: Infoabend sehr gut besucht und bewertet

 

Hof, den 25. März 2014

Selbst das Ausweichquartier war gerappelt voll: Viele Unternehmer aus dem Landkreis informierten sich über staatliche Subventionen. Eingeladen hatte das Landratsamt Hof, etwa 180 Unternehmer erhielten wichtige Informationen für betriebliche Investitionen. Ursprünglich sollte die Veranstaltung im Sitzungssaal des Landratsamtes stattfinden. Wegen nicht zu erwartender Resonanz wurde dann der Audimax der Fachhochschule Hof gemietet.

Zunächst begrüßte der stellvertretende Landrat Alexander Eberl die Anwesenden. Für ihn sind staatliche Fördermittel eine sinnvolle Ergänzung bei betrieblichen Investitionen. Keinesfalls, so der Kommunalpolitiker, dürfe man sich für ein Vorhaben entscheiden, nur weil es dafür Fördermittel gäbe.

  

 

 

Stv. Landrat Eberl begrüßt die Gäste

 

 

 Abteilungsdirektor Thomas Engel von der Regierung Oberfrankens stellte erstmals im Regierungsbezirk vor größerem Publikum die neue Regionalförderung vor. Seine gute Nachricht: Das Fördergefälle zu dem Nachbarn Tschechien wird ab dem 30. Juni verringert. Damit verbunden sind zwei schlechte Nachrichten. Einerseits sinken bei uns die Förderquoten, andererseits wird es im Landkreis Hof ab dem 1. Juli erstmals zwei Arten von Fördergebieten geben. Die meisten der 27 Landkreis-Gemeinden verbleiben in der Kategorie C, in der Betriebe besser gefördert werden als in der Kategorie D, auf die 8 Gemeinden herabgestuft werden.

Wenn Betriebe noch nach den bisherigen Bedingungen gefördert werden wollen, rät der Wirtschaftsförderer der Regierung zu schnellstem Handeln. Ein Gespräch in Bayreuth bei der Regierung von Oberfranken sei aus seiner Sicht der beste Weg, um firstgerecht fertig zu werden.

 

 

 

 

 

 

Der Vortrag von Thomas Engel kann hier heruntergeladen werden.

 

Aus Osnabrück war der Referent Kay-D. Brose angereist. Sein Unternehmen Brose Wissensmanagement hat alle in Deutschland verfügbaren Förderprogramme in einer speziellen Software erfasst. Es gibt ungefähr 2.100 Förderprogramme von EU, Bund und den 16 Bundesländern. „Es geht nicht um das ob, sondern nur um die Frage: Welche Subventionen passen am besten zum betrieblichen Vorhaben?“  Die Unübersichtlichkeit dieser Fördervielfalt ist für den Unternehmer ein Erfolgsrezept geworden. In ca. 90 Minuten können seine Kunden aus dem Mittelstand durch eine ausgeklügelte Fragetechnik  schnell die passenden Subventionsquellen per EDV ermitteln.

 

Der Referent sorgt mit seinen Partnern für den Durchblick im Förderdschungel, den sonst nur die großen Konzerne mit eigenen Fachleuten haben. GmbH-Geschäftsführer können mit seiner systematischen Fördermittel-Analyse auch Haftungsfragen vermeiden. Die anwesenden Unternehmer entfachten sofort eine heiße Diskussion. Faszinierend war die Grundidee, dass mit den Fragen auch exotische Finanzquellen ermittelt werden können. Der Referent: „Normalerweise findet man nur das, wonach man mit Vorahnung sucht. Mit meiner Software findet man auch die Subventionen, die man bisher nicht kannte!“

 

Nähere Informationen zum Brose-Experten-System finden Sie hier.

 

Im dritten Teil des Abends ging es von der Theorie in die Praxis. Dazu interviewte der Wirtschaftsförderer des Landkreises Hof, Uwe Engels, zwei Experten. In Hof und Umgebung ist Delia Zeilinger von der Firma Vita FinanzService GmbH & Co KG Lizenzpartnerin für die Brose-Beratung. Sie konnte schon vielen Unternehmen helfen, sich mit diesem methodischen Ansatz besser zu finanzieren. An einem jüngsten Beratungsfall wurde verdeutlicht, wie auch in Betrieben mit wenigen Mitarbeitern staatliche Mittel optimal angezapft werden können. Ein großer Teil der Förderprogramme, so die Expertin, betrifft Zuschüsse, also geschenktes Geld.

Delia Zeilinger, Uwe Engels und Stefan-Ruckdeschel-Fischer stellen einen Beratungsfall aus der Praxis vor

Steuerberater Stefan Ruckdeschel-Fischer von der Hofer Steuerkanzlei Wietasch & Partner wurde auch interviewt. Er selbst kennt manche Förderprogramme, doch längst nicht alle. Deswegen ist er von dieser Vollständigkeit sehr angetan.  In Zusammenarbeit mit Delia Zeilinger von der Hofer Firma Vita FinanzService GmbH & Co. KG konnte im konkreten Fall einer Betriebsübernahme durch den Sohn des Inhabers gut geholfen werden. Er kann nach der Beratung auf mehr Förderung hoffen als zuvor.

 

Wesentliche Teile des Interviews können hier heruntergeladen werden.

 

Die Resonanz der Teilnehmer war sehr positiv. Typisch waren Äußerungen wie diese: „Ich habe in kurzer Zeit Wesentliches erfahren. Der Infoabend hat mir sehr wichtige Impulse für den betrieblichen Alltag gegeben.“ Die Veranstaltung war auch für die Wirtschaftsförderung ein schöner Erfolg: Seit 1988 gibt es die kommunale Wirtschaftsförderung im Landratsamt Hof. „Noch nie  war eine Veranstaltung von uns  so gut besucht  wie diese!“, so Wirtschaftsförderer Engels. Viele verhinderte Teilnehmer wollen zudem die präsentierten Informationen im Nachgang zugeschickt bekommen. Auch an eine Folgeveranstaltung wird bereits gedacht.

 

Downloads des Infoabends "Staat fördert stattlich":