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Der Landkreis Hof als Wirtschaftsstandort

GroßrundstrickmaschineWegen seiner einzigartigen Lage in der Bundesrepublik Deutschland und der einmaligen historischen Prägung ist der Landkreis Hof für viele Unternehmen ein sehr interessanter Wirtschaftsraum. Als Nahtstelle zwischen Ost- und Westeuropa sowie als Bindeglied zwischen den drei Bundesländern Bayern, Sachsen und Thüringen gibt es hier bemerkenswerte logistische Vorteile.

Nach dem EU-Beitritt der Tschechischen Republik sind die bestehenden beiderseitigen Wirtschaftsverbindungen intensiviert worden. Dieses Zusammenwachsen hat der heimischen Wirtschaft weitere Impulse verliehen.

Textil- und Bekleidungsindustrie prägen seit vielen Jahrzehnten den hiesigen Wirtschaftsraum, ja man kann von einer bundesweit einzigartigen Ballung in diesen Bereichen sprechen. Der bedeutendste Wirtschaftszweig ist jedoch der dynamisch wachsende Kunststoff-Sektor. Im Landkreis konnte auch einer der wichtigsten europäischen Biohändler eindrucksvoll wachsen. Die Übersichten zum verarbeitenden Gewerbe vermitteln einen guten Eindruck über die bedeutendsten Industriezweige im Landkreis Hof.

Die Erwerbsstruktur verdeutlicht die industrielle Prägung der Region. Auch wenn der Dienstleistungsbereich immer wichtiger wird, ist der Landkreis nach wie vor durch die Verbrauchsgüter-Industrie dominiert. Im Freistaat Bayern ist der Landkreis Hof einer der industriestärksten Landkreise. Von Strukturwandel ist hier nicht mehr die Rede.

Mittelständische Betriebe, oft inhabergeführt, prägen die Region. Oft sind es Familienbetriebe, die mit einer hohen Spezialisierung Finanz- und Wirtschaftskrisen besser überstehen als viele börsennotierte Unternehmen. Der unternehmerische Nachwuchs steht in vielen dieser attraktiven Arbeitgeber bereit, die Unternehmen auch künftig nachhaltig zu führen.

Sehr erfreulich ist die Entwicklung der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten sowie die Entwicklung der Arbeitslosenquote. Fast schon sensationell zu nennen ist die Tatsache, dass die Arbeitslosenquote im Landkreis Hof unter dem bayerischen Landesdurchschnitt liegt. Dies ist umso bemerkenswerter, da es seit Jahren viele Berufseinpendler aus den Nachbarlandkreisen in Sachsen und Thüringen gibt. Weitere positive Merkmale des Arbeitsmarktes sind die geringe innerbetriebliche Fluktuation, die Loyalität zum Arbeitgeber sowie der niedrige Krankenstand.

Das Lohn- und Gehaltsniveau ist wettbewerbsfähig und wird durch die niedrigen Lebenshaltungskosten ergänzt. Dies gilt besonders für den Wohnungsmarkt. Die Baulandpreise sind so attraktiv, dass hier auch Familien mit mittleren Einkommen gute Chancen haben, ein Eigenheim zu bauen oder zu kaufen.

Der Wirtschaftsraum Hof wird durch den stetigen Ausbau der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hof aufgewertet. Absolventen der Fachrichtungen Internationales Management oder Wirtschaftsinformatik bereichern schon jetzt den heimischen Arbeitsmarkt. Seit 1971 gilt dies auch für die Textil- und Bekleidungsfachleute, die im Münchberger Campus der Hochschule Hof ausgebildet werden.

Die Attraktivität des Wirtschaftsraumes wird auch durch das hervorragende Abschneiden bei der Bewerbung um den Standort für das neue BMW-Endmontagewerk belegt. Mit Unterstützung der Bayerischen Staatsregierung wurde stattdessen ein spezieller Gewerbepark für die Automobilzuliefer-Industrie errichtet. Ein Teilprojekt ist das Automobil-Technikum Bayern, dessen hochwertige Laborausstattung von Zulieferern gemietet werden kann.

Wirtschaftsförderung ist eine wichtige freiwillige Aufgabe des Landkreises Hof. Oberste Ziele sind der Erhalt und wenn möglich die Schaffung neuer Arbeitsplätze. Folglich gibt es ein weites Serviceangebot für bestehende Betriebe, Jungunternehmer sowie für ansiedlungsinteressierte Firmen. Der Landkreis engagiert sich mit der Stadt Hof und dem Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge bei der Vermarktung der Ansiedlungsregion Hochfranken.