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WEBSEITEPressegespräch zur Befragung "Generation 60 Plus"

Ich freue und bedanke mich, dass so viele an der Befragung teilgenommen haben. Die Ergebnisse sind eine gute Grundlage für unsere Arbeit. Wir haben daraus zahlreiche Handlungsfelder abgeleitet“, so eröffnete Landrat Dr. Oliver Bär das Gespräch zur Vorstellung der Ergebnisse der Seniorenbefragung. Die Beteiligung lag bei einzelnen Landkreiskommunen bei 30 Prozent. Landkreisweit wurden insgesamt 3.349 Fragebögen ausgewertet. Nicht nur die Ergebnisse der „Befragung der Generation 60 Plus“ liegen nun vor. Auch die daraus erarbeitenden Ziele sind festgelegt. Gespannt hörten  Bürgermeister, Senioren- und Behindertenbeauftragte sowie die Mitglieder des Arbeitsausschusses Seniorenbefragung zu, als Landrat Dr. Oliver Bär und die Seniorenkoordinatorin des Landkreises Elke Rebert-Friedrich beides im Rahmen eines Pressegespräches vorstellten.

LRBlog_SeniorenbefragungGruppenbild 

Die Senioren hatten Fragen zu insgesamt fünf Themenkomplexen (Wohnen und Leben, Mobilität, Versorgung vor Ort, Barrierefreiheit vor Ort, Politische Interessenvertretung) zu beantworten. Positiv fiel beim Bereich Wohnen und Leben auf, dass über 70 Prozent der Befragten nicht allein in einem Haus bzw. in einer Wohnung leben. Lediglich 16,8 Prozent der Befragten nutzen einen Hilfs- oder Pflegedient, wobei zugleich über 34 Prozent auf ein Hilfsmittel wie Gehstock oder Hörgerät angewiesen sind.  Für den Bereich der Mobilität gaben 52 Prozent der Befragten an, dass sie Bus- und Bahnangebote nicht benötigen. Für den Bereich der Mobilität wünschen sich ebenfalls mehr als die Hälfte der Befragten Verbesserungen. Im Bereich der Versorgung gab es insoweit Kritik, als viele Einrichtungen oft zu weit entfernt seien. Zudem besteht offensichtlich der Wunsch nach mehr Vielfalt bei den Einkaufsmöglichkeiten und auch bei den Angeboten von Post und Kreditinstituten. Im Bereich der Barrierefreiheit wünschen sich die Befragten mehr Sitzbänke, barrierefrei gestaltete Gehwege und auch mehr barrierefreie, öffentliche Toiletten vor Ort. Auch bei Freizeiteinrichtungen ist Barrierefreiheit ein großes Thema für die Generation 60 plus. Eine Stärkung der Interessenvertretung insgesamt – besonders auch durch Senioren- und Behindertenbeauftragte -  ist den befragten Senioren sehr wichtig, ebenso die Einbindung von Senioreninteressen bei wichtigen Entscheidungen.  

„Die Ergebnisse der Befragung nehmen wir zum Anlass, unsere Planungen im Bereich der Seniorenpolitik entsprechend auszurichten“, so Elke Rebert-Friedrich. Der Landkreis geht so nach dem ersten Schritt der Seniorenbefragung nun den nächsten Schritt, mit geeigneten Maßnahmen das Leben der Senioren so angenehm wie möglich zu gestalten. Landrat Dr. Oliver Bär lobte die sehr gute Zusammenarbeit mit Bürgermeistern und Seniorenbeauftragten und bedankte sich bei allen für ihren Einsatz. Besonderes Lob gab es vor allem für die Senioren, denn mit ihrer Teilnahme an der Befragung gestalten sie die Seniorenpolitik des Landkreises aktiv mit.

Die Ergebnisse der Befragung einschliesslich Handlungsfelder ("Sieben-Punkte-Plan") sind hier zusammengefasst. 

Landratsamt Hof
Pressestelle
Hof, den 22.12.2016