• Bürgerserviceportal
    Bürgerserviceportal_logo
  • Klimaschutzteilkonzept - Mobilitätskonzept für den Radverkehr im Landkreis Hof
    _KSTK_Radwegekonzept_Landkreis_Hof_für_Homepage
  • Windelsack - Jetzt beantragbar

    windelsack_logo

     

  • Heimatladen
  • Befragung der Generation 60 Plus

     

    ausstellung_mensch
  • Web-App für Flüchtlinge
    LRBlog_asylinfo
  • Seniorenwegweiser

     

    Notfallmappe
  • Notfallmappe
    Notfallmappe
WEBSEITEPressekonferenz zum Digitalen Gründerzentrum

Die Bayerische Staatsregierung gab in ihrer Kabinettssitzung am Dienstag die Standorte für die digitalen Gründerzentren in Bayern bekannt. In Oberfranken erhalten Hof und Bamberg den Zuschlag. Wie berichtet, hat sich das von der Hochschule Hof gemeinsam mit Stadt und Landkreis Hof sowie dem Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge erarbeitete Konzept im Wettbewerb durchsetzen können.

In einer Pressekonferenz an der Hochschule gaben die Verantwortlichen nun die Inhalte und zentralen Eckpunkte des digitalen Gründerzentrums bekannt. Die Vision dabei ist nicht nur die Förderung junger Gründer im Bereich IT/Digitale Anwendungen, sondern das Zentrum ist zugleich Plattform für die notwendige Digitalisierung der mittelständischen Unternehmen in Oberfranken/Hochfranken. Es ist nicht nur Gebäude, sondern wichtiger wirtschaftspolitischer Kristallisationskern und so sieht Prof. Dr. Dr. h.c. Jürgen Lehmann, Präsident der Hochschule Hof, darin einen sehr guten Weg, das kreative Potenzial in der Region weiterzuentwickeln. Darüber hinaus sollen Unternehmen beim Thema Ausgründungen (die Überführung eines Teilbetriebs oder eines Betriebsteils aus einer als Einzelfirma, Personen- oder Kapitalgesellschaft bestehenden Unternehmung in eine dafür neu gegründete Gesellschaft) intensiver gefördert werden. Oberbürgermeister Dr. Harald Fichtner nannte die Entscheidung der Staatsregierung ein freudiges Ereignis, „Wir sind noch nicht am Ziel, wir dürfen aber starten. Die Entscheidung aus München nährt die Hoffnung, den Trend der Metropolisierung zu stoppen.“

Es entsteht eine zentrale Vernetzungsplattform für die gesamte regionale IT-Szene und für die Zusammenarbeit zwischen Mittelstandsunternehmen, IT-Gründern und Studenten gemäß dem Innovation-Lab-Konzept. Die Bündelung von Gründern aus dem Umfeld der Hochschule und darüber hinaus, von Unternehmen und Wissenschaftlern an einem Ort erhöht deren Produktivität signifikant.
Angehende Gründer, Startups und Unternehmen haben im Zentrum des Hochschulcampus unmittelbare Fühlungsvorteile zu über 20 IKT-affinen Lehrgebieten und profitieren durch Inkubatorstrukturen und Technologietransfer. Speziell das Institut für Informationssysteme der Hochschule Hof (iisys) als internationale Forschungseinrichtung für Informatik stellt eine ideale Infrastruktur auch für anspruchsvolle Vorhaben in den Bereichen der Digitalisierung, der Analyse und Auswertung sehr großer heterogener Datenmengen (Big Data), deren Visualisierung sowie deren Anwendungen nicht nur in einem betrieblichen Umfeld, sondern auch in den Bereichen Gesundheit, regenerative Energien (Smart Grids) und Industrie 4.0 zur Verfügung.
Firmen arbeiten in Form von Corporate-Startup-Partnerships in Projektgruppen mit Studierenden und Wissenschaftlern zusammen und bilden somit strategische Brückenköpfe in die Hochschulen.

Ein umfassendes Prozessmodell der Gründerunterstützung begleitet angehende Gründer im Rahmen der Netzwerkaktivitäten von der Ideengenerierung bis zur Finanzierung und Nachgründungsbetreuung. Das bereits ausgebaute Kursprogramm in Entrepreneurship wird für die über 5000 Studierenden an beiden Hofer Hochschulen sowie interessierte Externe geöffnet und stärkt so das Gründungsklima sowie das Image der Region insgesamt.
Die Vernetzung der Institutionen der Gründerförderung im Hofer Gründernetz sichert zusammen mit weiteren überregionalen Netzwerkaktivitäten eine auf die Bedürfnisse der angehenden Unternehmer abgestimmte Begleitung entlang des Gründungsprozesses und darüber hinaus.

Den wichtigen Aspekt der Vernetzung greift Landrat Dr. Oliver Bär auf, „ein gemeinsames Projekt - ein gemeinsamer Erfolg. Das Gründerzentrum schafft Raum, wo Gründergeist lebt.“

Nach der Auswahl der Bewerbung durch die Bayerische Staatsregierung steht nun der eigentliche formelle Antrag an. Die Frage nach den nächsten Schritten beantwortet Prof. Dr. Michael Seidel, Hochschule Hof, Mitglied der Arbeitsgruppe, die die Bewerbung  für den "Wettbewerb zur Förderung von Gründerzentren und Netzwerkaktivitäten im Bereich Digitalisierung" erarbeitete. Noch im Juni werde eine erste Besprechung des konkreten Antrages zur Förderung stattfinden, um den ausformulierten Antrag im Herbst einreichen zu können. Im Frühjahr 2017 werde die erste Personalbesetzung am Start sein. „Bei allen Planungen werden wir selbstverständlich auf Bayreuth, Kronach und Coburg zugehen, die sich ebenfalls um das Zentrum beworben haben, von einer Konkurrenz gebe es keine Spur.“ betonte Dr. Seidel Im Hinblick auf die Bewerbungen der Kommunen um das Zentrum .


LRBlog_Digitales_Gründerzentrum
Im Gespräch mit den Medien v.l. Landrat Dr. Oliver Bär, Prof. Dr. Michael Seidel, Prof. Dr. Dr. h.c. Jürgen Lehmann und Oberbürgermeister Dr. Harald Fichtner.

Zur Presseinformation der Hochschule Hof gelangen Sie hier: Pressegespräch Digitales Gründerzentrum Hochschule Hof

Landratsamt Hof, Pressestelle
30.06.2016