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WEBSEITESteuervergünstigungen auch für den ländlichen Raum

Der Bayerische Landkreistag teilt die Auffassung von Landrat Dr. Oliver Bär, der in der aktuellen Diskussion um Steuervergünstigungen beim Wohnungsbau eine stärkere Berücksichtigung ländlicher Regionen fordert. Anlass war der im Bundeskabinett verabschiedete Gesetzesentwurf zur Einführung einer steuerlichen Förderung des Mietwohnungs-neubaus. Dieser sieht die Einführung einer Sonderabschreibung in Höhe von 29 Prozent für drei Jahre bei der Anschaffung oder Herstellung neuer Mietwohngebäude vor.

Die Einführung sei grundsätzlich zu begrüßen. Allerdings soll die Sonderabschreibung nur in sog. Gebieten mit angespanntem Wohnungsmarkt gelten. Eine solche Beschränkung sei nicht akzeptabel, so die Feststellung des Hofer Landrates. „Die Sonderabschreibungsmöglichkeiten dürfen nicht nur in Großstädten gelten, sondern müssen allen Bürgerinnen und Bürgern zu Gute kommen“, so Dr. Bär weiter. Je attraktiver die ländlichen Räume sind, desto stärker würden die Ballungszentren entlastet. Adäquater Wohnraum sei für Unternehmen bei der Suche nach Fachkräften ein Schlüsselfaktor.

Wie Landrat Dr. Oliver Bär sieht auch der Bayerische Landkreistag in einer Beschränkung der Sonderabschreibung auf Gebiete mit angespanntem Wohnungsmarkt eine klare Benachteiligung des ländlichen Raumes und weist wie Dr. Bär auf negative Folgen für die Wirtschaft in den ländlichen Gebieten hin. „Durch die Beschränkung der Sonderabschreibung auf Gebiete mit angespanntem Wohnungsmarkt würde die Sonderabschreibung ausweislich der Wohngeldverordnung nur in 11 der 71 Landkreise Bayerns Anwendung finden.“ so Dr. Johann Keller, Geschäftsführendes Präsidialmitglied des Bayerischen Landkreistages.

Der Bayerische Landkreistag ist dem Ansinnen des Hofer Landrates gefolgt und hat nunmehr den Deutschen Landkreistag um entsprechende Unterstützung gebeten. Auch die Industrie- und Handelskammer Oberfranken pflichtet dem Argument einer ungerechtfertigten Benachteiligung bei und begrüßt die Forderung von Landrat Dr. Oliver Bär nach einer Überarbeitung des Gesetzesentwurfes.


Landratsamt Hof
Pressestelle
Hof, den 26.2.2016