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WEBSEITEBildungsregion Stadt und Landkreis Hof geht wichtigen Schritt in Richtung Zielgerade

Die fünf Arbeitskreise präsentieren den Jugendhilfeausschüssen von Stadt und Landkreis Hof die Ergebnisse ihrer Arbeit. Die Bedürfnisse sind festgestellt, bestehende Aktivitäten gebündelt, zahlreiche Projekte ins Leben gerufen und vielfältige Initiativen gestartet. Alle fließen nun als wichtiger Bestandteil in die Bewerbung von Stadt und Landkreis Hof zur „Bildungsregion“ ein.

Zahlreiche Projekte konnten die Leiter der Arbeitskreise in der gemeinsamen Sitzung der Jugendhilfeausschüsse der Stadt und des Landkreises Hof mit dem Schul-, Kultur- und Sportausschuss des Landkreises sowie dem Schulbeirat der Stadt Hof präsentieren. In den Arbeitskreisen wurde ganze Arbeit geleistet, das zeigten die ausführlichen Berichte von Reiner Frank, Schulamtsdirektor, Edith Franz, Leiterin des Beruflichen Schulzentrums Hof – Stadt und Land, Bettina Zschätzsch, Stadträtin Hof , Gerhard Zeitler, Leiter des Fachbereiches Jugend und Familie im Landratsamt und Klaus Strobel, Erster Bürgermeister von Trogen. Sämtliche Bildungsakteure aus Stadt und Landkreis Hof, u.a. aus den Kommunen, der Jugendhilfe, den Schulen und Vertreter der Wirtschaft arbeiten bei der Bildungsregion zusammen, 100 Bildungsexperten trafen sich in 18 Arbeitskreissitzungen. Dabei wurden 40 Projekte ins Leben gerufen bzw. bereits vorhandene Initiativen aufgegriffen, erfasst und vernetzt. „Stadt und Landkreis Hof legen größten Wert auf eine enge Zusammenarbeit. Die Vielzahl der präsentierten Ergebnisse konnte nur durch das große Engagement aller ehren- und hauptamtlichen Mitwirkenden erzielt werden“, so Jürgen Wolframm, Leiter des Bildungsbüros Hof im Landratsamt Hof und zuständig für die Bildungsregion Stadt und Landkreis Hof.

Zu den vorgestellten Projekten gehörten z.B. die Gründung eines Expertennetzwerkes aus Vertretern von Schulen und Jugendarbeit, die Initiative Elterntalk, wo geschulte Eltern andere Eltern zu einem bestimmten Thema wie zum Beispiel „Cybermobbing“ einladen und diskutieren, oder auch das Projekt „Altenheim macht Schule“, bei dem Schüler die Bewohner einer Senioreneinrichtung besuchen und den Generationenaustausch pflegen. Ziel aller Maßnahmen ist es, einen Mehrwert für die Region zu erzielen, d.h. die Qualität der Bildungsangebote in der Region weiter auszubauen.

„Dass Stadt und Landkreis Hof gemeinsam Bildungsregion werden, ist ein wesentlicher Baustein für die stetige Weiterentwicklung unserer Region. Die Ergebnisse der Arbeitskreise zeigen in beeindruckender Weise, wie erfolgreich unser gemeinsames Engagement für Bildung über kommunale Grenzen hinweg ist“, so Landrat Dr. Oliver Bär. Auch Bürgermeister Eberhard Siller betonte: „Stadt und Landkreis machen sich gemeinsam dafür stark, bereits bestehende Aktivitäten zu bündeln, auszubauen und auch neue Bildungschancen zu eröffnen. Von dieser engen Vernetzung profitiert die gesamte Region, wenn gleich auch die Bedürfnisse nicht immer deckungsgleich sind." Beide dankten allen Mitwirkenden für ihren Einsatz, wichtige Bildungsprozesse in der Region weiter voran zu bringen.

Die einzelnen Ergebnisse und Projekte der Arbeitskreise können hier abgerufen werden.

LRBlog_BildungsregionMai2017 2
Das Bild zeigt die Mitglieder der Jugendhilfeausschüsse von Stadt und Landkreis Hof mit Bürgermeister Eberhard Siller (Erster v.l. vordere Reihe ) und Landrat Dr. Oliver Bär (Dritter v.l. vordere Reihe) vor dem Landratsamt nach der Präsentation der Ergebnisse der Arbeitskreise für die Bildungsregion Stadt und Landkreis Hof.


Bildungsregionen in Bayern: Um das Qualitätssiegel "Bildungsregion in Bayern" zu erhalten, müssen fünf bestimmte Handlungsfelder intensiv bearbeitet sein. Im Einzelnen geht es um folgende Themen:

1. Übergänge organisieren und begleiten
2. Schulische und außerschulische Bildungsangebote und Bildungsträger vernetzen – Schulen in die Region öffnen
3. Kein Talent darf verloren gehen – Jungen Menschen in besonderen Lebenslagen helfen
4. Bürgergesellschaft stärken und entwickeln – Beitrag von Jugendhilfe einschließlich Jugendarbeit, Ganztagsangeboten und generationenübergreifendem Dialog
5. Herausforderungen des demographischen Wandels annehmen
Am Ende des Prozesses steht das Gütesiegel "Bildungsregion in Bayern". Dieses verleiht das Ministerium nach einer Prüfung des jeweiligen Konzepts und der Umsetzungsschritte


Landratsamt Hof, Pressestelle
16.05.2017