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WEBSEITEKreisausschuss tagt

Zu ihrer zehnten Sitzung kamen die Mitglieder des Kreisausschusses im Landratsamt zusammen. Auf der Tagesordnung stand der Sicherheitsbericht 2015 für den Landkreis Hof, den Jürgen Schlee, Leiter der Kriminalpolizei Hof, und Klaus Weich, Leiter der Polizeiinspektion Hof, den Kreisräten vorstellten. Die Kriminalität sei im Landkreis stark zurückgegangen, bei der Aufklärungsquote liege die Region damit weiter an der Spitze, so der der Chef der Hofer Polizeiinspektion Klaus Weich. Die Anzahl der Delikte sei im vergangenen Jahr um 2,4 Prozent gesunken, das bedeute 102 Fälle weniger als im Vorjahr. Aufgrund der erheblichen Zuwanderung gäbe es zwar eine Steigerung im Deliktsfeld Straftaten gegen das Aufenthalts-, das Asylverfahrens- und das Freizügigkeitsgesetz/EU. Ankommende Flüchtlinge begehen bereits beim Grenzübertritt grundsätzlich einen Verstoß. Zur Vergleichbarkeit seien diese Delikte innerhalb der Auswertungen für den Sicherheitsbericht rechnerisch jedoch unberücksichtigt geblieben. Würde die Polizei die Einreiseverstösse nicht aus der Statistik herausrechnen, würde nicht nur der Vergleich zu den Vorjahren, sondern auch die Aufklärungsquote völlig verfälscht. Da diejenigen, die unerlaubt eingereist sind, den Behörden bekannt sind, würde sich eine Aufklärungsquote von rund 80 % errechnen. Im Landkreis gab es ohne Berücksichtigung der Verstösse in diesem Bereich 4.068 Deliktsfälle, das sei das niedrigste Ergebnis seit dem Jahr 2008. Die Aufklärungsquote für den Landkreis betrug 73,7 Prozent, demgegenüber lag diese oberfrankenweit bei 70,4%, bayernweit bei noch 62,8 Prozent. Landrat Dr. Oliver Bär dankte im Namen der Region für die herausragende Arbeit, die die Polizei leiste, sowie für die sehr gute Zusammenarbeit. Die Mitarbeiter der Polizei genießen ein hohes Ansehen, da sie mit hohem Engagement und professionellem Einsatz für Sicherheit im Landkreis sorgen.

Auf der Tagesordnung stand weiter die Beschlussfassung über das Strategiekonzept zum Projekt Zukunftscoach für Stadt und Landkreis Hof. Dieses Strategiekonzept stellte Kreisrätin Annika Popp vor, die neben André Vogel Zukunftscoach für Stadt und Landkreis Hof bei der VHS Landkreis Hof ist. Die Richtlinien zur Förderung verlangen, dass der Zukunftscoach ein Strategiekonzept für die weitere Arbeit entwickelt. Gefördert werden die Zukunftscoaches über den Europäischen Sozialfonds, finanziert wird das Projekt gemeinsam von Stadt und Landkreis, wobei Projektträger die VHS Landkreis Hof ist. Der Zukunftscoach steht als zentraler Ansprechpartner z. B. für Firmen und Institutionen zur Verfügung, um bei demographischen Fragen und Herausforderung  zu unterstützen. In Zusammenarbeit mit den bestehenden Arbeitsmarktakteuren der Region helfen die Zukunftscoaches, den prognostizierten Fachkräftemangel in der Region abzumildern, stille Reserven zu mobilisieren, den Übergang Schule-Beruf zu optimieren, Betriebsstrukturen familienfreundlicher und altersgerechter zu gestalten und auch die Region attraktiver für Rückkehrer zu machen. Dies geschehe insbesondere durch starke Netzwerkarbeit sowie auch eigene Veranstaltungen und Maßnahmen, so Annika Popp. Der Umsetzung des vorgestellten Konzeptes stimmte der Kreisausschuss zu und gab weiter grünes Licht für die wichtige Arbeit der Zukunftscoaches.