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WEBSEITEArbeitssitzung Seniorenpolitiik

Inklusion und Barrierefreiheit: Arbeitssitzung der Seniorenpolitik im Landratsamt Hof  

Barrierefrei sind Lebensbereiche dann, wenn Menschen mit und ohne Behinderung sie gleichberechtigt mit anderen erreichen und nutzen können, und zwar ohne besondere Erschwernis und grundsätzlich ohne fremde Hilfe. Wer aber auf Rollstuhl, Gehilfe oder ein anderes Hilfsmittel angewiesen ist, für den lauern oft unzählige Hürden im Alltag wie hohe Bordsteinkanten, unebene Gehwege, Türen, die sich vom Rollstuhl aus oder mit dem Langstock nicht öffnen lassen, unüberwindbare Stufen oder Treppen. Senioren- bzw. Behindertenbeauftragte, die im Rahmen der Umsetzung des seniorenpolitischen Gesamtkonzeptes in allen Gemeinden des Landkreises bestellt sind, sind hier die richtigen Ansprechpartner für Betroffene in der Region. Ihnen obliegt besondere Verantwortung bei der Ausgestaltung der Barrierefreiheit im öffentlichen Raum und so nahmen die Seniorenbeauftragten des Landkreises gern die Gelegenheit wahr, sich bei der 1. Arbeitssitzung der Seniorenpolitik des Landkreises Hof in 2016 dazu umfassend zu informieren und das Thema aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten.

Nach dem Grußwort des stv. Landrates Hans-Peter Baumann klärte Elke Rebert-Friedrich, Behindertenbeauftragte des Landkreises Hof, den Begriff „Inklusion“ im Sinne des Bayerischen Behindertengleichstellungs-gesetz. Inklusion heiße demnach nicht, dass sich Menschen mit Behinderung an vorhandene Strukturen anpassen müssen, sondern vielmehr, dass die Gesellschaft Strukturen schaffe, die jedem Menschen eine umfassende Teilhabe ermöglichen. André Vogel, Zukunftscoach der Volkshochschule des Landkreises erklärte den Teilnehmern die "Wheelmap", eine weltweite Landkarte zur Markierung von barrierefreien Orten. Mit dem Programm Bayern Barrierefrei 2023 möchte der Freistaat dieses Ziel verwirklichen und Bayern im gesamten öffentlichen Raum und im gesamten öffentlichen Personennahverkehr barrierefrei gestalten. Darauf und insbesondere auf das Thema barrierefreies Bauen ging Maria Böhmer von der Bayerischen Architektenkammer ein. Nicht nur in öffentlichen Gebäuden und auf Bahnhöfen braucht man Barrierefreiheit, sondern auch im Öffentlichen Personennahverkehr muss Inklusion und Barrierefreiheit noch mehr Berücksichtigung finden. Dies habe man im Landkreis Hof mit der Einrichtung von Bürgerbussen umgesetzt, von denen besonders Senioren profitieren würden, so Michael Stumpf, zuständig für die Nahverkehrsplanung im Landkreis Hof. Herr Sack, Bezirksgeschäftsführer des VdK, stellte die aktuelle VdK-Kampagne "Weg mit den Barrieren!" vor.  Am Ende der Sitzung erklärte Heiko Beetz von der Handwerkskammer Oberfranken, was einen generationenfreundlichen Betrieb auszeichnet. Bernd Nelkel vom Landratsamt Hof informierte über Möglichkeiten der Wohnungsbauförderung des Landkreises.

"Barrierefreiheit ist keine Sondermaßnahme für Menschen mit Behinderung, sondern schafft Lebensqualität für alle“, so die Organisatorin der Arbeitssitzung Elke Rebert-Friedrich, die sich über den großen Zuspruch und besonders auch über den regen Austausch der Teilnehmer freute.

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Landratsamt Hof
Pressestelle, 28.04.2016