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Bundesstraße 289, Kulmbach-Münchberg - Elektrifizierung auf der Oberfrankenachse weiterhin möglich

Pressemitteilung der Regierung von Oberfranken
Nr. 4/2018

Bayreuth,
11.01.2018


Am 11. Januar 2018 fand beim Sachgebiet Straßenbau der Regierung von Oberfranken eine Besprechung mit Vertretern des Staatlichen Bauamtes Bayreuth und dem Bereich Produktion der DB Netz AG Nürnberg statt.
An dem Gespräch haben auch Regierungspräsidentin Heidrun Piwernetz und MdB Emmi Zeulner, Wahlkreisabgeordnete für Kulmbach-Lichtenfels-Bamberg teilgenommen, die sich in dieser Angelegenheit bereits intensiv beim Bundesminister für Verkehr engagiert hat.

Es wurden Fragen der technischen Machbarkeit für die Baudurchführung der Straßenüberführungen im Zuge der Ortsumgehung Untersteinach mit der Bahnlinie Hochstadt/Marktzeuln – Kulmbach – Hof erörtert. Prämisse dabei ist, dass die bestandskräftig planfestgestellte Trasse der Bundesstraße 289 bei Untersteinach beizubehalten ist. Ziel war es zu prüfen, ob durch eine Anhebung der Bundesstraße 289 oder durch eine Absenkung der Bahntrasse eine ausreichende Durchfahrtshöhe bei den Kreuzungsbauwerken gewährleistet werden kann, um eine spätere Elektrifizierung der Bahnstrecke Marktzeuln – Hof zu ermöglichen.

Eine Anhebung der Gradiente der Bundesstraße 289 und der dadurch verursachten Zeitverzögerung beim Bau bzw. einer Ergänzung des Baurechts ist - dies nach Prüfung durch das Bayerische Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr (StMI) - wegen des fortgeschrittenen Baustandes der Bundesstraße 289 und der zu erwartenden Kostenmehrungen kein sinnvolles Vorgehen. Ein wesentlicher Aspekt dabei ist außerdem die derzeit noch bestehende Unsicherheit, ob dem Ausbau der Bahnstrecke ein Planungsauftrag seitens des BMVI erteilt wird.

Eine Absenkung der Bahntrasse in Teilbereichen der sich in Bau befindlichen Bundesstraßenverlegung ist aus derzeitiger Sicht technisch grundsätzlich möglich. Im Bereich des bereits fertiggestellten Brückenbauwerkes und der sich in Bau befindlichen Galerie an der Schorgasttalbrücke würde wegen der Tiefgründung der Brückenbauwerke eine Absenkung der Bahnlinie keine Auswirkungen auf die Standfestigkeit der Brücken nach sich ziehen. Ein späterer Abbruch beider Brückenbauwerke wird daher nicht erforderlich.

Weitere Abstimmungen werden folgen. Alle Beteiligten versicherten, mit Nachdruck an einer zukunftssicheren Lösung mitzuarbeiten.